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Stadtentwicklung vor Ort erleben – Exkursion der Erdkunde-Leistungskurse nach Trier

  • 12. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Von den Leistungskursen Erdkunde EK1 und EK2

Wie lassen sich die verschiedenen Phasen der Stadtentwicklung heute noch im Stadtbild erkennen? Vor welchen Herausforderungen stehen Innenstädte aktuell und wie können diese bewältigt werden? Diesen Fragen gingen die beiden Erdkunde-Leistungskurse EK1 von Frau Nowak-Tarnow und EK2 von Frau Fuchs am 2. Juni 2026 bei einer Exkursion nach Trier nach.

Im Rahmen des Unterrichtsthemas „Städtische Siedlungen im Wandel“ erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Trierer Innenstadt und untersuchten dort die historisch-genetischen Stadtentwicklungsphasen. An ausgewählten, für die Stadtentwicklung besonders bedeutenden Standorten hielten Schülergruppen vorbereitete Kurzreferate und erläuterten, welche Spuren vergangener Epochen bis heute sichtbar geblieben sind. Dabei stand stets die Frage im Mittelpunkt, wie eine erfolgreiche Stadtentwicklungsplanung gelingt und welche Faktoren eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt ausmachen.

Besonders eindrucksvoll war, dass die im Unterricht erarbeiteten theoretischen Inhalte direkt vor Ort nachvollzogen werden konnten. Die historischen Strukturen Triers wurden so nicht nur sichtbar, sondern auch im Hinblick auf ihre Bedeutung für die heutige Stadtentwicklung analysiert und bewertet.

Den Abschluss der Exkursion bildete ein Besuch im Rathaussaal der Stadt Trier. Dort gewährte Frau Dilzer, Diplom-Geographin und tätig im Innenstadtmanagement der Stadt, den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die aktuelle Stadtentwicklung. Anschaulich und praxisnah berichtete sie über laufende Projekte, zukünftige Planungen sowie die Chancen und Herausforderungen, denen sich die Trierer Innenstadt gegenübersieht. Themen wie die Attraktivität der Innenstadt, die Anpassung an veränderte Nutzungsansprüche und die nachhaltige Gestaltung urbaner Räume wurden dabei lebendig und verständlich vermittelt.

Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, wie eng historische Entwicklungen und aktuelle Planungsprozesse miteinander verknüpft sind. Gleichzeitig bot sie den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, geografische Fragestellungen außerhalb des Klassenzimmers zu untersuchen und mit Expertinnen und Experten aus der Praxis ins Gespräch zu kommen. Ein lehrreicher und abwechslungsreicher Tag, der die Unterrichtsinhalte auf anschauliche Weise vertiefte.


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