Begegnung mit Robert Louis Stevenson an der Junioruni in Daun
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Am Dienstag, dem 23.06.26, machten sich die Klassen 8n1 und 8n2 auf den Weg nach Daun, um an der Junioruni eine Ausstellung zu dem schottischen Schriftsteller Robert Louis Stevenson (1850 – 1894) und anschließend einen Kurs zu dessen Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ zu besuchen.
Die Ausstellung lud dazu ein, das Leben und Werk des Autors zu entdecken. Konzipiert wurde sie unter anderem von Prof. Dr. Heinz Günnewig, langjährigem Experten für Kinder- und Jugendliteratur an der Universität Luxemburg. In mehreren bebilderten Stationen lernten die Besucherinnen und Besucher zentrale Episoden aus Stevensons Leben kennen, von der Kindheit in Schottland über seine Reisen bis hin zur Entstehung weltbekannter Geschichten wie „Die Schatzinsel“ und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.
In einem geführten Rundgang durch die Ausstellung, welcher in drei Gruppen absolviert wurde, erschlossen sich die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Episoden aus dem Leben und Werk Stevensons, bevor sie in einem praxisorientierten Kurs das Erlebte aus der Ausstellung vertieften. Es wurden vielfältige Möglichkeiten eröffnet, sich mit dem Leben und dem Werk des Autors auseinanderzusetzen: Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema „Dualität: Das Gute und das Böse in mir“ auf plastische Art und Weise, indem sie – angelehnt an die Figur Edward Hyde – ein Monster aus Fimo gestaltete. Die beiden anderen Gruppen nutzten andere kreative Zugänge zur Geschichte über den angesehenen Wissenschaftler Dr. Jeykell, der ein Mittel erschafft, mit dem er sein böses Ich abspalten und in eine eigene Persönlichkeit, nämlich die des Edward Hyde, abspalten kann: Sie erstellten beispielsweise Cover für eine Graphic Novel, veränderten die Erzählperspektive bzw. -weise (Canon Plot), ließen die Handlung von der ursprünglichen abweichen (Canon Divergence), überlegten sich, was vor oder nach der Handlung passieren könnte (Pre- / Sequel) oder nutzten das Self-Insert (sie selbst als Teil der Handlung).

















