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„Es gibt viel mehr als man denkt“ – Vortrag von Elisabeth Keil über Stipendien

vor 5 Stunden
1 Min. Lesezeit

Wer das Regino-Gymnasium verlässt, bleibt ein Teil der Schulgemeinschaft: als Ehemalige/r.

So sieht das auch Elisabeth Keil (Abi 2025), die uns am 09. September 2026 einen Besuch abstattete. Ihr Vortrag über Stipendien wurde von 80 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe besucht. Diese werden überrascht gewesen sein, welche Vielfalt an Möglichkeiten ihnen aufgezeigt wurde: Über 1000 verschiedene Stipendien werden in Deutschland angeboten – mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, für teilweise sehr spezifische Zielgruppen und mit sehr verschiedenen Leistungen. Es war Frau Keil ein Anliegen, immer wieder zu verdeutlichen, dass jede/r Studierende für ein Stipendium in Frage kommt, nicht etwa nur „der klassische Einsnuller-Abiturient“.

Neben der materiellen Förderung, die von kleinen Zuschüssen bis zu sämtliche Kosten abdeckenden Vollstipendien reicht, betonte sie vor allem die ideelle Förderung: studienbegleitende Förderung etwa über Sprachkurse, Kontakte in Wissenschaft und Wirtschaft, Networking mit anderen Stipendiaten. Frau Keil selbst wurde ausgehend von einem Vorschlag durch das Regino-Gymnasium am Ende eines Auswahlverfahrens in die „Studienstiftung des deutschen Volkes“ aufgenommen. Sie wies jedoch darauf hin, dass man sich im Studium auch auf eigene Initiative bei der Studienstiftung bewerben kann und ca. ein Viertel dieser Bewerbungen auch tatsächlich erfolgreich sind!

Sie ermutigte die anwesenden Schülerinnen und Schüler herauszufinden, welches Stipendium jeweils auf sie passen könnte und sich dann auch dort zu bewerben. Gerade die rheinland-pfälzische Besonderheit des vorgezogenen Abiturs eröffne hier einen Vorsprung vor anderen Bundesländern im Hinblick auf einen Studienbeginn im Wintersemester.

Die Zuhörer/innen dankten mit Applaus und verließen die Veranstaltung um neue Perspektiven bereichert.

Das Regino-Gymnasium freut sich über die erneut gelungene Einbindung der Kompetenz unserer Ehemaligen und bedankt sich bei Elisabeth Keil für ihre Initiative und den informativen Vortrag.

 

Von Mathias Christmann

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