Von Oliver Götz

Jedes Jahr, in der letzten Januarwoche begibt sich eine Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 10, 11 und 12 auf den Weg in die Berge. Diese Gruppe, gerne auch Regino-Ski-Team genannt, bestand dieses Jahr wieder aus Anfängern, Fortgeschrittenen und Könnern. Die Schneelage war mäßig und ohne Kunstschnee wäre die Fahrt nicht möglich gewesen. Naturschnee fiel erst im Laufe der Woche vom Himmel und zauberte eine malerische Winterwelt.

Mehr als 20 Anfänger lernten dieses Jahr das Skifahren. Auf dem Anfängerhügel der Skischule in Hopfgarten durften die Ski-Neulinge den ersten Tag bestreiten und sich an das Skimaterial gewöhnen. Am Ende des Tages wurde der Schneepflug beherrscht und das Gleiten mit paralleler Skistellung führte zu rasanten Abfahrten. Umgangssprachlich formuliert: Am Ende des Tages wurde „Pommes“ und „Pizza“ gefahren. In den folgenden Tagen wurden die Pisten für die Anfänger anspruchsvoller. Nachdem alle die Piste „Hans im Glück“ sicher hinabfahren konnten, ging es an die ersten Talabfahrten. Der krönende Abschluss waren die Fahrten am letzten Tag an der Piste unserer geliebten „Stoagruben Hütte“.

Die „Stoagruben Hütte“ ist für alle Gruppen zur Mittagszeit die Anlaufstelle, um bei alpenländischen Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Spinatknödeln, Kaiserschmarrn und Skiwasser, wieder zu Kräften zu kommen. Die Mittagspause ist für die sechs Skilehrer, die in diesem Jahr die Skifahrt begleiteten, die Zeit, in der über die Gruppeneinteilung gesprochen wird. Denn Skifahren ist teilweise doch sehr anstrengend und die Kräfte lassen irgendwann nach. Da ist es nur sinnvoll, den Wechsel in eine Skigruppe anzuleiten, die etwas langsamer und auf leichteren Pisten unterwegs ist. Könner und Profis, die beiden Skigruppen, die die anspruchsvollsten Pisten fahren, waren im gesamten Skigebiet unterwegs. Das Skigebiet „Skiwelt am Wilden Kaiser“ bietet mit mehr als 200 Pistenkilometern großartige Bedingungen. Bei mehr als 80 Liftanlagen wird es nicht langweilig. Jede Könnens-Stufe findet die richtige Piste. Auch die Fortgeschrittenengruppen lernten jeden Tag dazu und wagten sich immer weiter im riesigen Skigebiet voran. Schwarze Pisten waren nicht unbedingt beliebt, die mittlere Schwierigkeitsstufe, rote Pisten, wurde favorisiert.

Der Hauserwirt in Wörgl ist für Schulklassen eine gute Unterkunft. Von dort aus konnten wir nach dem Abendessen unsere Touren zum Abendprogramm starten. Dieses Jahr stand wieder das Schwimmbad in Wörgl mit Loopingrutsche, Wellenbad und Salzgrotte auf dem Programm. Ein anderer Programmpunkt war die Kletterhalle, in der wir uns am Bouldern versuchten und die ein oder andere Top-Rope-Route meisterten. Manch ein Schüler entdeckte hoch oben in der Kletterwand seine Begeisterung für das Klettern. Leider ließ die Schneelage es nicht zu, dass wir einen Rodelabend veranstalten konnten. Somit fiel die Nachtwanderung mit Hüttenbesuch und rasanter Abfahrt mit dem Rodelschlitten leider aus.

Ein solcher Ski-Landschulheimaufenthalt ist nur mit einer ausreichenden Anzahl an Skilehrern möglich. Auch in diesem Jahr konnten wir auf ausgebildete Skilehrer, teilweise Ehemalige des RGP, zurückgreifen. Ohne den Einsatz der externen Skilehrer ist eine solche Skifahrt nicht möglich. Ein herzlicher Dank an die Externen, die mit viel Engagement auf und neben der Piste zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben.

Von Pietro di Stefano

Am Dienstag, vor den Weihnachtsferien, dem 17.12.2019, fand für die 5. und 6. Klassen das traditionelle Turnfest in der Sprthalle des Regino-Gymnasiums statt.

Neben dem Spielen und den Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens gehören auch das Rollen, Klettern, Stützen, Balancieren und Hangeln an verschiedenen Geräten zu den Inhalten des Sportunterrichts in der Orientierungsstufe am RGP. Freude an unterschiedlichen und vielfältigen Bewegungen soll die Kinder stark machen und den durch Sitzen geprägten Schulalltag etwas auflockern. Das Turnfest bildet in diesem Rahmen den spielerischen Abschluss der Unterrichtsreihe „Bewegen an Geräten“, in der die Kinder unterschiedlichste Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Turngeräten machen.

Alle Sportgeräte, die in der Regino-Halle zu finden sind, wurden an diesem Tag zu 12 unterschiedlichen Stationen aufgebaut, die allesamt in Kleingruppen zu durchlaufen waren. Ein wenig Mut gehörte das ein oder andere Mal beim Bewältigen der Stationen dazu. Durch den Sportunterricht vorbereitet, stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 den Aufgaben mit Ehrgeiz und Freude. Die beliebtesten Stationen waren dabei die „Gletscherspalte“ und der „Tarzansprung“.

Gezählt wurde dabei immer die Anzahl der Durchgänge, die die Kleingruppen einer Klasse innerhalb einer vorgegebenen Zeit an einer Station bewältigte. Am Ende wurden so die Stufensieger der Jahrgangsstufen ermittelt. Stufensieger der Jahrgangsstufe 5 wurde die Klasse 5a3, Stufensieger der sechsten Klasse die 6p. Ein großer Dank geht wieder einmal an die beiden Sport- Leistungskurse der Jahrgangsstufen 11 und 12, die die Kinder sicher durch den Parkour begleitet haben und ohne deren Hilfe die Durchführung solcher Sportfeste an unserer Schule nicht denkbar wäre.

Die Bilder zeigen mit welchem Eifer und welcher Freude die Schülerinnen und Schüler bei der Sache waren. Mit dem Turnfest soll ein freudvolles Erlebnis vermittelt werden, das die Kinder dazu ermutigt, auch in ihrer Freizeit Sport zu treiben und die vielfältigen Bewegungsangebote ihrer Umwelt zu nutzen.