Von Lisa Born

Johanna Probst und Mila Dünner (beide 6a2) durften am 28. April 2022 ihr Forschungsprojekt auf dem Landeswettbewerb in Ingelheim präsentieren. Die beiden hatten bereits im Februar auf Regionalebene den ersten Platz in der Kategorie „Arbeitswelt“ erzielt und die Jury von ihrer selbst hergestellten Kreide überzeugt.

Sie ließen ihre Forschung zwischen den beiden Wettbewerben allerdings nicht ruhen, sondern arbeiteten weiter an einer möglichst farbintensiven Kreide, die in den Händen nicht zu sehr staubt. Dazu entwarfen sie am heimischen 3D-Drucker eine Form, in die die Kreide gegossen werden und aushärten konnte. Das Produkt konnte sich sehen lassen und stand der industriellen Kreide um nichts nach.

Der eigentlich an zwei aufeinanderfolgenden Tage stattfindende Landeswettbewerb bei Boehringer in Ingelheim durfte Corona bedingt nur eintägig und in fachweise abgetrennten Zelten stattfinden. Dadurch konnte nicht –  wie sonst üblich –  ein anschließendes Gespräch mit der Jury stattfinden.

Die Preisverleihung verfolgten Mila und Johanna gemeinsam mit Frau Born am nächsten Tag digital im eigenen Klassenraum.

Durch das ausbleibende Feedback der Jury konnten weder die beiden Forscherinnen, noch ihre betreuenden Lehrerinnen das Nichterreichen einer Platzierung nachvollziehen.

Dennoch ist bereits die Teilnahme an einem überregionalen Wettbewerb ein riesen Erfolg, vor allem wenn man wie Mila und Johanna zum ersten Mal bei Jugend forscht angetreten ist.

In der Forscher-AG freuen wir uns umso mehr, dass die beiden, die nun auch die Kehrseite von Wettbewerben erfahren mussten, weitermachen und bereits neue, kreative Pläne schmieden.

Die gesamte Schulgemeinschaft, insbesondere Frau Lütje und Frau Born als betreuende Lehrerinnen gratulieren den beiden Forscherinnen herzlich zur Teilnahme auf Landesebene. Auch der Stadtbürgermeister Herr Reuschen bedachte die beiden mit einem Geschenk, das Herr Petri ihnen zum Ende des Schuljahres überreichte.

Alle Schülerinnen und Schüler, die ebenfalls Interesse am Forschen haben, dürfen sich gerne bei den oben genannten Kolleginnen oder bei Frau Ostermann melden.

Von Lisa Born

Auch in der Wettbewerbsrunde 2022 können unsere Forscherinnen und Forscher stolz auf sich sein. Sie haben zwei Mal den dritten, ein Mal den zweiten und sogar ein Mal den ersten Platz erreicht sowie zahlreiche Sonderpreise gewonnen. 

Der Regionalwettbewerb Trier fand in rein digitaler Form statt, was unsere Schülerinnen und Schüler jedoch nicht davon abhielt, zwei gelungene Wettbewerbsstände aufzubauen, die in einer Videokonferenz der Jury vorgestellt wurden. 

Der Regionalwettbewerb Bitburg fand aufgrund des 50-jährigen Jubiläums der Patenschaft der Bitburger Braugruppe vor Ort in reduzierter Form statt. 

Die Schulgemeinschaft des Regino-Gymnasiums mit den betreuenden Lehrerinnen Frau Lütje und Frau Born gratuliert ... 

... Benita Schier (7a1) zu drei Sonderpreisen für ihr nachhaltiges Wischtuch, das nur aus bereits gebrauchten Fasern besteht. 

...Lars Gompelmann und Moritz Gruber (beide 6a2) zum dritten Platz in der Kategorie Chemie. Den beiden ist es gelungen, selbst verschiedene Kunststoffe herzustellen und sie durch Eisenpulver magnetisch zu machen. 

... Jule Heckters (8a1) und Fabian Husch (9a1) zum zweiten Platz in der Kategorie Chemie. Sie haben einen plastikfreien Kaugummi hergestellt, der schneller verrottet als der herkömmliche. Zudem haben die beiden ein Spray entwickelt, das den Kaugummi z.B. von einer Schuhsohle lösen kann. Wir freuen uns auf ihre weiteren Projekte, denn die beiden haben bereits in den vorherigen Wettbewerben große Erfolge erzielt, u.a. letztes Jahr sogar auf Landesebene. 

... Nele Schmitz, Juliane Hütter und Helena Welker (alle 6a2) zum dritten Platz in der Kategorie Biologie. Die drei Forscherinnen entwickelten ein Frostschutzmittel für Pflanzen, indem sie genau die Stoffe, die winterharte Pflanzen selbst produzieren, verwendeten und die Pflanzen damit behandelten, bevor sie ins Gefrierfach gestellt wurden. 

... Mila Dünner und Johanna Probst (beide 6a2), die einen besonderen Erfolg feiern: Obwohl sie zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen haben, erreichten sie den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt. Die beiden stellten zunächst eigene Tinten in verschiedenen Farben her und verwendeten diese anschließend zur Herstellung eigener Kreide. Diese Kreide ist in ihrer Handhabung überzeugender als die handelsübliche. Für die beiden Forscherinnen geht es am 28. April beim Landeswettbewerb in Ingelheim in die nächste Runde.  

 

In der Feierstunde, die dieses Jahr aufgrund der Coronaauflagen schulintern stattfand, gratulierten Herr Petri und Herr Weber (Vorsitzender des Fördervereins) sowie Frau Lütje und Frau Born und überreichten die zahlreichen Geschenke und Urkunden an unsere Forscherinnen und Forscher. Ein herzliches Dankeschön auch an den Förderverein, der erneut unsere Preisträger bedacht hat. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Leo Schröder (6a2) für die musikalische Untermalung der Preisverleihung. 

Von Lisa Born

Jule Heckters (7a1) und Fabian Husch (8a1) durften nach ihrer Erstplatzierung beim digitalen Regionalwettbewerb in Kaiserlautern am Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz teilnehmen.

Auch dieser Wettbewerb, der normalerweise auf dem Werksgelände der Firma „Boehringer Ingelheim“ stattfindet, fand dieses Jahr nur online statt.

Erneut konnten die beiden die Jury mit ihren selbsthergestellten Klebern überzeugen.

Das Team der Forscher-AG gratuliert euch ganz herzlich zum dritten Platz auf Landesebene. Das ist ein besonderer Erfolg!

In der Videokonferenz führten Jule und Fabian ihre Klebstoffe den Jury-Mitgliedern vor und berichteten von den Herstellungsverfahren und Klebeeigenschaften der rein aus Lebensmitteln gefertigten Klebern. Beim Landeswettbewerb konnten die beiden zusätzlich noch einen Klebestreifen demonstrieren, den sie in den Wochen zwischen den Wettbewerben entwickelt hatten.

Nun forschen sie mit verstärktem Team bereits an einem neuen Projekt. Wir hoffen, dass sie ihre Ergebnisse bei der nächsten Wettbewerbsrunde im Februar 2022 vor Ort zeigen können.

Ein lebendiger „Jugend forscht“-Wettbewerbstag, an dem die Forscher ihre Ergebnisse einem breiten Publikum zeigen können, hat in diesem Jahr sicherlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefehlt.

Umso schöner, dass nun wieder in der AG geforscht werden darf. Frau Dr. Manderfeld und Frau Born freuen sich auf die neuen Projekte im kommenden Schuljahr.

Von Lisa Born

Auch in diesem ungewöhnlichen Wettbewerbsjahr 2020/2021 haben unsere Schüler*Innen wieder fleißig geforscht und ihre Ergebnisse in einer schriftlichen Arbeit zusammengefasst. Anders als in den letzten Jahren konnten sie ihre Produkte und Erkenntnisse nur online präsentieren. 

Insgesamt haben am Regino-Gymnasium sechs Arbeiten (Einzel- oder Gruppenprojekte) am Regionalwettbewerb teilgenommen. Für Michelle Scholzen (MSS 13) sowie für Jule Heckters (7a1) und Fabian Husch (8a1) geht es beim Landeswettbewerb Jugend forscht bzw. Schüler experimentieren eine Runde weiter. Michelle hat in der Kategorie Biologie, Jule und Fabian haben in der Kategorie Chemie den ersten Platz belegt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem besonderen Erfolg! 

Michelle hat sich mit Diabetes bei Katzen beschäftigt. Über einen Zeitraum von 8 Monaten hat sie ein- bis zweimal täglich den Blutzuckerspiegel ihrer an Diabetes erkrankten Katze gemessen und gemeinsam mit dem Tierarzt versucht, eine optimale Insulineinstellung zu erreichen. Außerdem untersuchte sie die Zusammensetzung verschiedener Katzenfutter und stellte die Eignung von Spezialfutter für an Diabetes erkrankte Katzen in Frage. 

Jule und Fabian stellten aus Lebensmittel selbst Klebstoff her und unterzogen ihre Produkte verschiedenen Tests. Ein mithilfe von Glycerin optimierter Klebstoff aus Gummibärchen übertraf sogar den handelsüblichen UHU. Bei einem Zuggewicht von 400 g lösten sich die geklebten Gegenstände beim UHU, doch der Gummibärchen-Kleber hielt weiter durch. 

Über eine erfolgreiche Teilnahme und Sonderpreise dürfen sich vier weitere Teams freuen.  

Herzlichen Glückwunsch an Pauline Becker (6a2) mit dem Thema „AHA! Selbstgenähte Alltagsmasken im Vergleich“, an Leo Kockelmann, Max Mummert und Johannes Ney (alle 6a1) mit dem Projekt „Selbstgemachte, süße Versuchung ohne Zucker“. Beide Arbeiten traten beim online-Wettbewerb Remagen in der Kategorie Arbeitswelt an und erhielten einen Sonderpreis. 

Julia Disch, Lina Fleck und Chiara Palms (alle 7a1) bauten mit lego education u.a. einen Roboter, der selbst Farben erkennt und einem Patienten das richtige Medikament bringen kann. Sie drehten auch ein Video, das die Funktionsweise ihres Roboters demonstriert und stellten es online der Jury beim Regionalwettbewerb Südpfalz vor. 

Benita Schier und Paul Schneider (beide 6a1) nahmen mit dem Projekt „Vom Blatt zum (Blatt)papier“ erfolgreich am Regionalwettbewerb in Koblenz teil. Sie setzten es sich zum Ziel, ein möglichst ressourcenschonendes Papier herzustellen, das u.a. aus Nussschalen, die sonst weggeworfen würden, produziert wurde. 

Die Arbeiten wurden in diesem Jahr von Frau Preutenborbeck (Pauline Becker), Frau Repplinger und Frau Born betreut. Für ihr besonderes Engagement erhielt Frau Repplinger erneut der Preis für engagierte Talentförderer. Herzlichen Glückwunsch! 

Das Team der Forscher-AG freut sich auf die weitere Arbeit mit den jungen Forschern und drückt den Schülern für den Landeswettbewerb fest die Daumen. 

Am 24. und 25. März 2021 fand der Landeswettbewerb „Jugend forscht“ statt. Er wurde wie in jedem Jahr von der BASF in Ludwigshafen ausgerichtet. Aufgrund der Coronapandemie war eine Präsenzveranstaltung allerdings nicht möglich, sodass auch dieser Wettbewerb online stattfinden musste. Unter dem Motto „Virtuell, Virtuos“ ging der Wettbewerb also an den Start. Zu Beginn gab es eine kurze Begrüßungsrede durch den Wettbewerbsleiter. Anschließend fanden dann die Jurygespräche statt. Jeder Teilnehmer nahm an zwei Jurygesprächen teil. In der Zwischenzeit oder auch nach den Jurygesprächen gab es die Möglichkeit auf einer Plattform der BASF, die speziell für diesen Wettbewerb entwickelt worden war, andere Teilnehmer und deren Projekte kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Am Ende des Tages gab es dann noch einen virtuellen Escape Room, in dem in Kleingruppen der Tatvorgang eines Diamantenraubes rekonstruiert wurde. Am nächsten Tag fand dann die Siegerehrung in den einzelnen Fachgebieten statt, an der sogar die Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz Stefanie Hubig teilnahm.

Ich hatte mich zuvor im Regionalendscheit im Fach Biologie für den Landeswettbewerb qualifiziert. Für meine Arbeit „Diagnose Diabetes – Einstellung und Behandlung am Beispiel einer Katze“ erhielt ich beim Landeswettbewerb einen Sonderpreis von Innovationen für Menschen mit Behinderung. In meiner Arbeit versuchte ich, den Blutzuckerspiegel meiner Katze möglichst gut mithilfe von einer Insulintherapie einzustellen und hinterfragte außerdem die Zusammensetzung von verschiedenen Katzenfuttern kritisch.

Von Lisa Born

Auch in diesem besonderen Schuljahr 2020 ist die Forscherfreude zu spüren und einige Gruppen bereiten sich gerade auf ihre Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht vor. Die letzten Experimente laufen und bis Mitte Januar müssen alle schriftlichen Arbeiten hochgeladen werden.

Wir sind jetzt schon begeistert, wie viele tolle Ideen die Schüler*innen hatten und welche erstaunlichen Produkte bereits entstanden sind: Mithilfe von Lebensmitteln wird Kleber hergestellt und verschiedene Materialien werden damit verklebt; u.a. aus Blättern und Nussschalen versuchen Schülerinnen und Schüler Papier herzustellen; ein biologisch abbaubarer Kunststoff wird aus Milchsäure hergestellt; auch eine eigene Lavalampe darf nicht fehlen und die selbstgemachte Schokolade, die letztes Jahr bereits sehr erfolgreich war, wird in diesem Jahr durch weitere Produkte und Experimente rundum das Thema Schokolade ergänzt.

Drei Gruppen der AG arbeiten mit unseren Bausätzen von lego education und haben u.a. einen Roboter gebaut, der Farben erkennen kann.

Wir freuen uns außerdem Frau Manderfeld in unserem Forscherteam begrüßen zu dürfen und haben mit ihr eine gute Ansprechpartnerin im Bereich Informatik für unsere AG gewonnen.

Von Michaela Ostermann

Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" am Montag, den 10. Februar 2020, in der Bitburger Stadthalle traten zwei Gruppen unseres Gymnasiums an. Die drei Jungs, Silas Thölkes, Jan Lichter und Yannick Weiers, stellten eine Kappe vor, die sie für Menschen mit starker Sehbeeinträchtigung entwickelt haben. Sie ist mit Sensoren ausgestattet, die ihre Träger warnen, wenn ein Hindernis ihnen in den Weg kommt. Ihre Arbeit wurde als Regionalsieger im Fachgebiet Technik ausgezeichnet.

Im Wettbewerbsbeitrag der Abiturientin Anna-Lena Ostermann ging es um die Oxalsäure im Rhabarber. Durch Konzentrationsbestimmung wurde herausgefunden, dass es Unterschiede in der Anreicherung von Oxalsäure bzw. von dessen Calciumsalz (Calciumoxalat) in den verschiedenen Geweben des Körpers der Rhabarberpflanze gibt: In den Blättern befindet sich danach nur etwa 20 % der Menge, die man für die Stangen ermitteln konnte.
Eine spannende Aufgabe war es, Ablagerungen von Calciumoxalat, den sogenannten Kristallsand, in unterschiedlichen Zellen des Pflanzenkörpers als feine Nadeln mikroskopisch sichtbar zu machen. Auch diese Arbeit wurde als Regionalsieger ausgezeichnet und zwar im Fachgebiet Chemie.

Anna-Lena und die drei Jungs werden unsere Region mit ihren Wettbewerbsbeiträgen vom 31. März bis 2. April 2020 beim Landeswettbewerb in Ludwigshafen in ihren Fachgebieten vertreten. Viel Erfolg!

Von Michaela Ostermann

Vom 26. Bis 28. März 2019 fand das Landesfinale "Jugend forscht" in den Räumen der BASF in Ludwigshafen statt.

Gleich zwei Regino-Schüler, Jonas Gretz (Abiturient 2019) und Anna-Lena Ostermann (MSS 12) hatten sich im Februer bei den beiden Regionalwettbewerben in Bitburg (Jonas) bzw. Trier (Anna-Lena) durch einen Sieg qualifiziert für die Teilnahme am Landeswettbewerb im Fachgebiet Chemie. 

Beide haben sich tapfer und wie sich bei der Preisverleihung auch herausstellte, erfolgreich den Chemie-Juroren sowie weiteren Juroren-Teams für die Zuweisung der Sonderpreise gestellt. 

Jonas Gretz' Arbeit mit dem interessanten Thema "Nano-Partikel - Fluch oder Segen?" erhielt auf Landesebene als Sonderpreis einen einwöchigen Forschungsaufenthalt an der FH Trier und einen Geldpreis in Höhe von 50 €. Jonas hat den Einfluss von Zinkoxid-Nanopartikeln auf Mirkroorganismen exemplarisch an Hefe untersucht. Die Nanopartikel, die u.a. auch in div. Sonnenschutzlotionen verwendet werden, hat er selbst hergestellt und deren Größe durch Bestrahlung mit UV-Licht ermittelt.

Anna-Lena beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit synthetischen Farbstoffen in Lebensmitteln, weil insbsondere die Azofarbstoffe in den letzten Jahren sehr in die Diskussion geraten sind. Sie verwendete die UV-Vis-Spektroskopie als Analysenmethode, um verschiedene bunt gefärbte Süßigkeiten, Dessserts und Getränkepulver auf ihren Gehalt an künstlichen Farbstoffen zu untersuchen. Sie nahm auch synthetisch gefärbte Produkte aus den USA in den Blick. Die Ergebnisse waren vielfältig. Anna-Lena erhielt in Ludwigshafen den Sonderpreise von 250 € sowie ebenfalls einen Forschungsaufenthalt: zwei Wochen darf sie in einem Forschungslabor der BASF verbringen. Das Wertvollste und wahrlich Überraschendste für sie: 2. Platz im Fachgebiet Chemie - diese Platzierung ist mit 200 € dotiert.

Herzlichen Glückwunsch Anna-Lena und Jonas!

Von Miriam Repplinger und Lisa Born

Auch 2019 kann die Schulgemeinschaft wieder stolz auf ihre Forscher sein. Mit 10 Arbeiten ging das Regino-Gymnasium bei den Regionalwettbewerben in Trier (15.02.) und Bitburg (18.02.) an den Start. Die hohe Anzahl an Teilnehmern brachte nicht nur einen Schulpreis ein, sondern auch viele Einzelpreise.

In der Kategorie Jugend forscht (Alterssparte ab 15 Jahre) erhielten Mika Irsfeld, Patrick Palzer und Marius Schal (9a2) einen Sonderpreis. Sie beschäftigten sich mit der Frage „Wie sauber ist Prüm?“. Hierzu bestimmten sie die biologische Wasserqualität von sieben verschiedenen Standorten zwischen der Quelle in Ormont und dem Bitburger Stausee, indem sie die Arten, der dort lebenden Tiere und ihre jeweilige Häufigkeit bestimmten.

In der Sparte ‚Technik‘ traten Jan Lichter (9a1/n), Silas Thoelkes (8p) und Yannick Weiers (9a1/n) mit ihrem Projekt „No eye -Smart eye!“ in Trier an. Sie bauten eine Kappe mit integrierten Sensoren, mit deren Hilfe blinde Menschen auf drohende Hindernisse aufmerksam gemacht werden. Wir gratulieren den Jungforschern, die für Ihre Entwicklung den dritten Platz erhielte.

Jana Dingels, die mit ihrer Arbeit „Versuch einer massenspektrometrischen Untersuchung“ bereits einen Hans-Riegel-Fachpreis (s. zugehöriger Artikel) gewonnen hatte, erhielt gleich zwei Sonderpreise. Anna-Lena Ostermann (Regionalwettbewerb Trier) und Jonas Gretz (Regionalwettbewerb Bitburg) gratulieren wir herzlich zum Regionalsieg in Chemie.

Anna-Lena untersuchte in ihrem umfangreichen Projekt die Farbstoffe in verschiedenen Lebensmitteln. Dazu nahm sie zunächst mithilfe eines UV-Vis-Spektrometers die reinen Farbstoffe „unter die Lupe“, um im Anschluss eine Aussage über die Zusammensetzung in den Lebensmittel­proben machen zu können.

Jonas Gretz erforschte in seinem Projekt bereits seit November 2017 den Einfluss der Nanopartikel auf die Umwelt. In zahlreichen Ansätzen untersuchte er mithilfe von Hefe, welchen Einfluss Nanopartikel auf Bioprozesse haben. Die Zinkoxid-Partikel stellte er selbst her und bewies die gelungene Synthese durch deren Fluoreszenz bei Bestrahlung mit UV-Licht.

Anna-Lena und Jonas werden nun Ende März am Landeswettbewerb bei der BASF in Ludwigshafen antreten. Wir drücken den beiden neuen Konkurrenten fest die Daumen!

 

In der Kategorie Schüler experimentieren erzielten Linn Schröter, Raphael Krämer und Tim Grewenig (8a2) ebenfalls den ersten Platz in Chemie. Nachdem die drei feststellten, dass in manchen Kaugummis nicht gerade gesundheitsförderliche Stoffe enthalten sind, versuchten sie aus verschiedenen Materialien selbst Kaugummi herzustellen. Nachdem sie verschiedene Rezepte ausprobierten, gelang es ihnen mithilfe von Chicle, der aus dem Milchsaft des Breiapfelbaums stammt, eine leckere Alternative zu kreieren. Die drei werden im Mai beim Landeswettbewerb in Ingelheim antreten. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Den dritten Platz in der Sparte Chemie erreichte Jaden Dahm (9a1/n), der Spinnenfäden verschiedenen chemischen Experimenten unterzog. Auch versuchte er, Spinnenseide auf verschiedene Weise künstlich herzustellen, musste jedoch feststellen, dass das Naturprodukt den künstlichen Spinnenfäden deutlich überlegen ist.

Ebenfalls erfolgreich teilgenommen haben Astrid Gierten (9a1/n) und Chiara Samol (8a1), die in ihrem Projekt Haarproben verschiedener Farben mit unterschiedlichen Naturprodukten, wie Kaffee und Honig, färbten. Ebenfalls mit Farben beschäftigten sich Fabian Husch, Mira Samol und Judith Wehse (6a1), die in ihrem Projekt Eier auf natürliche Weise färbten. So konnten sie zum Beispiel mit Blaubeeren tolle Farbtöne erzielen. Julia Disch (5a1) extrahierte aus verschiedenen Blüten und Blättern Farbstoffe, die sie im Anschluss durch Zugabe von Zitronensaft bzw. Waschmittel so veränderte, dass sie ein möglichst großes Farbspektrum erhielt.

Die Regino-Forscher wurden in den Forscher-AGs von Nora Zimmer, Elisabeth Preutenborbeck, Miriam Repplinger und Lisa Born betreut.