23.08.2017 :: Regino unterwegs / Austauschfahrten / Collège Louis Armand, Bourges, Frankreich / 

Austausch mit Collège Louis Armand in Bourges, 2017

Austausch Prüm-Bourges: Teilnehmende Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer.

Von Aninja Fischer

Unser Austausch im März, mit den französischen Schülern des Collège Louis Armand in Bourges war ein tolles Erlebnis.

Nach einer neunstündigen Busfahrt, gefühlt allerdings mindestens das Doppelte, wurden wir in der Schule mit Kuchen und Getränken von den Lehrern und den Gastfamilien empfangen. Bis jetzt hatten viele ein eher mulmiges Gefühl und die Aufregung war deutlich zu spüren. Es folgte aber ein herzlicher Empfang in den jeweiligen Gastfamilien und so verflog die anfänglichen Unsicherheiten sofort.

In der folgenden Woche haben wir in Frankreich mehrere Sehenswürdigkeiten besichtigt. Darunter ein Schloss in Amboise an der Loire, das „Château du Clos Lucé“ und den anliegenden „Parc du Leonardo da Vinci“. Auch die Kathedrale und eine Stadtbesichtigung von Bourges sowie die Besichtigung der Sirupfabrik Monin standen auf dem Plan.

Diese eindrucksvollen Ausflüge konnten wir leider nur teilweise in Begleitung der französischen Schüler unternehmen, da diese zumindest einen geringen Teil ihres Unterrichtes wahrnehmen mussten. Ein paar Schulstunden durften wir begleiten.

Besonders spannend war auch die französische Küche. Zum Beispiel hatte ich die Gelegenheit zum ersten Mal Schnecken zu probieren.

Als die Franzosen dann zwei Wochen später hierher kamen haben wir mit ihnen Aachen und Trier besucht. Die Führungen waren alle bilingual gestaltet, weshalb man alles gut verstehen konnte. Am letzten Abend gab es dann noch eine große Abschlussfeier im Reginogymnasium, bei der viel gesungen und getanzt wurde. Der Abschied fiel schwer und es sind viele Tränen geflossen.

Durch die gut gestalteten Programmpunkte auf beiden Seiten gab es nie Zeit für Langeweile.

Rückblickend kann ich sagen, dass mein Französisch und das der anderen deutlich besser geworden ist. Man hat bemerkt, dass die Hemmungen zu sprechen immer weniger wurden. Selbst wenn das ein oder andere nicht verstanden wurde, konnte man sich mit Englisch oder dem Übersetzter weiterhelfen. Irgendwie ging es immer! Notfalls mit Händen und Füßen.

Zudem hat man bemerkt, weshalb man die Sprache lernt und wie viel man schon kann. Man konnte sehen, dass man eben doch nicht nur für die Schule lernt.

Manch einem hat der Austausch sogar so gut gefallen, dass er eventuell in den Sommerferien privat wiederholt wird.

Wenn ihr die Chance habt an einem Austausch wie diesem teilzunehmen, macht es unbedingt!!!


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