31.07.2014 :: Wettbewerbe / Jugend forscht / 
„Heiße Platten …“ - Unterschiedliche Kochfelder im Vergleich
Anna-Lena Ostermann präsentiert ihre Ergebnisse.

 

„Der Herd ist oft das Herzstück einer gut ausgestatteten Küche, denn hier werden die Gerichte gezaubert, die später allen gut schmecken sollen. Wer nun mit Gedanken spielt, seine Küche mit einem neuen Herd auszustatten, hat vielfältige Möglichkeiten: Gaskochfeld, Elektroherd mit Platten oder Cerankochfeld oder Induktionsherd, heutzutage hat jeder Hobbykoch wirklich die Qual der Wahl. Die verschiedenen Herdarten unterscheiden sich in Funktionsweise, Kosten, Energiebedarf und natürlich im Kocherlebnis …!“ So lautete ein Werbetext, den ich auf einer Broschüre in der Küchenabteilung eines großen Möbelhauses gelesen haben.

Ich wollte mit den Versuchen in meiner Wettbewerbsarbeit untersuchen, ob sich die unterschiedlichen Kochfelder unterscheiden und ob die Wahl des Topfes einen Einfluss auf das Erwärmen hat.

Meine Ergebnisse:

Klarer Favorit sind die Induktionskochfelder; sie können Wasser deutlich stärker in 150 Sekunden erwärmen als die anderen. Der Elektroherd mit den Eisenplatten aus dem Lehrerzimmer des Regino-Gymnasiums und das Gaskochfeld schneiden am schlechtesten ab. Möchte man aufgrund meiner Messungen eine Aussage über die „Qualität“ der Töpfe machen, so schneidet ein alter Stahl-Email-Topf ein wenig schlechter ab als die beiden anderen (uralter Eisentopf und moderner WMF-Edelstahltopf) bei der Verwendung der Elektroherde. Bei den Messungen mit der einzelnen Induktionsplatte stellt man keine Unterschiede fest. Die Bevorzugung der modernen Edelstahltöpfe ist wahrscheinlich auf ihre leichtere Reinigung und ihre bessere Eignung zum Braten (kein Anbrennen …) zurückzuführen; natürlich sehen sie auch schöner aus.

Sonnenblumenöl erwärmt sich – unabhängig vom Topf - in 150 Sekunden deutlich stärker als Wasser; es kann die Energie also besser aufnehmen und speichern als Wasser.

Es ist mir nicht gelungen, Wasser bei halber Leistungsstufe zum Sieden zu bringen. Halbe Leistung bedeutet auch nicht gleich halbe Temperturerhöhung innerhalb von 150 Sekunden – wie man hätte vermuten können: Die Temperaturerhöhung in 150 Sekunden reduziert sich bei beiden Kochfeldern auf ein Fünftel, wenn die Leistung etwa halbiert wird. Warum? Wahrscheinlich geht über die Wasseroberfläche und wohl auch über die Wände der Kochtöpfe annähernd so viel Energie an die Umgebung über wie von unten zugeführt wird.

Die Untersuchungen der Platten (Eisenplatte und Cerankochfeld) mit der Wärmebildkamera ergeben folgendes: Die Werte zeigen, dass sich beide Kochplatten nicht gleichmäßig erwärmen Der kleine Kreis in der Mitte bleibt zunächst noch relativ kühl gegenüber dem „Ring“, der um ihn herum ist (darunter befinden sich wahrscheinlich die Heizspiralen). Weil das Eisen aber ein guter Wärmeleiter ist, verteilt sich die Wärme und auch der Kreis in der Mitte wird heiß.

Das Elektrokochfeld (mit Ceranfeld) erwärmt sich sehr viel schneller als das mit Eisenplatten, aber nach dem Abschalten bleibt die Kochplatte aus Eisen länger heiß. Das heißt: muss man schnell erwärmen, hat das Elektrokochfeld mit Ceranfeld seine Vorteile, allerdings möchte man energiesparend kochen, hat bei diesem Vergleich die Eisenplatte „die Nase vorn“.

Anna-Lena Ostermann (Klasse 6p)

Anna-Lena Ostermann trat mit ihrer Arbeit am 16. Februar 2013 beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Koblenz im Fachgebiet Physik an und wurde mit einem Sonderpreis für „Zerstörungsfreie Prüfung“ in Höhe von 80,00 € belohnt. Dies war bereits ihre dritte Teilnahme …

...bei der Arbeit.
Sonderpreis beim Landeswettbewerb „ Schüler experimentieren“
Benjamin Mitze (11) und Max Willems (11)

Benjamin Mitze (11) und Max Willems (11) , beide 5a3 , haben beim rheinland-pfälzischen Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Ingelheim den Sonderpreis der Gutenberg-Universität Mainz gewonnen. Sie hatten unter dem Thema „Die Erdung der Sterne“ Weihnachtssterne in verschiedenen Pflanzenerden untersucht und im Regionalwettbewerb den 1. Platz belegt.

Der Landeswettbewerb, der traditionell von der Firma Boehringer Ingelheim ausgerichtet wird, fand am 25. und 26. April 2013 statt. In eigens dafür aufgebauten Zelten dekorierten die jungen Forscher ihre Stände, mit denen sie ihre Ergebnisse präsentierten. Zunächst durften die Juroren die Kreativität, den Fleiß und den Ideenreichtum der Sieger der Regionalwettbewerbe bestaunen, bevor am Nachmittag und am nächsten Vormittag die Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich war. Auch das Unterhaltungsprogramm kam nicht zu kurz. Nach getaner Arbeit durften sich die Jungforscher bei einem Mitmach-Zirkus entspannen. Der Höhepunkt war natürlich die Siegerehrung am 26. April, bei der noch einmal alle Arbeiten gewürdigt und die Besten mit Preisen belohnt wurden.

 

 

"Deine Idee lässt dich nicht mehr los?" – Schüler des Regino-Gymnasiums beim Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren" bei Boehringer Ingelheim geehrt
Alexander Heck, Milena Lorsbach und Laura Scherhag v.l.n.r.

Die besten Arbeiten des 48. Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren" - der Juniorsparte von "Jugend forscht" für Schüler im Alter von zehn bis 14 Jahren - wurden am 25.04.2013 und 26.04.2013 bei Boehringer Ingelheim ausgezeichnet. Zwei Tage lang hatten 106 Jungforscher ihre Beiträge auf dem Werksgelände in Ingelheim der Öffentlichkeit und der 29-köpfigen Jury aus Industrie, Schule und Wirtschaft präsentiert. [...] Die Teilnehmer hatten sich zuvor in zehn rheinland-pfälzischen Regionalausscheidungen mit insgesamt 782 Teilnehmern für den Landesentscheid qualifiziert. [...]

Doris Ahnen, Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz, Claus Schick, Landrat des Kreises Mainz-Bingen, und Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim am Rhein, richteten sich per Video-Grußwort an die Kinder und gratulierten ihnen zu ihren hervorragenden Leistungen. Die Ehrungen wurden von der Landeswettbewerbsleiterin von "Schüler experimentieren", Dr. Ulrike Dittberner, und der Patenbeauftragten von Boehringer Ingelheim, Sybille Genth-Kluttig, vorgenommen. [...] Der Frage "Streusalz – Wichtig und Richtig?" widmeten sich Jonas Wüst und Eddie Bochmann (beide 12) vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium in Speyer und sicherten sich so im Bereich Geo- und Raumwissenschaften den Landessieg. Dahinter folgten Felix Feuerstein (14) und Lennart Rein (13) vom Oppenheimer Gymnasium zu St. Katharinen mit ihrem Projekt "Geocaching in Oppenheim – Digitale Schnitzeljagd für Jugendliche". Mit dem dritten Platz zeichneten die Juroren das Projekt "Versteinerte Zeitzeugen – Schüler als junge Paläontologen" von Alexander Heck, Laura Scherhag und Milena Lorsbach (alle 14) vom Regino-Gymnasium Prüm aus. [...]

Boehringer Ingelheim ist seit 1994 Patenfirma und Gastgeber des Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren". Dieser Wettbewerb wird nicht auf Bundesebene ausgetragen wie etwa "Jugend forscht", der für Schüler ab 16 Jahren konzipiert ist. Seit Beginn in den 1960er Jahren haben mehr als 210.000 junge Nachwuchswissenschaftler an den beiden Wettbewerben "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" teilgenommen.

Das Video zur Veranstaltung auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=lR6yp8Mt7Ok&feature=youtu.be (30.04.2013).

Stiftung Berdelle-Hilge spendet 217 Euro an das Regino-Gymnasium Prüm

Anlässlich der erfolgreichen Teilnahme des Regino-Gymnasiums am Wettbewerb Jugend forscht spendet die Stiftung Berdelle-Hilge 217 Euro.

Unter http://www.stiftung-berdelle-hilge.de/ erfahren Sie mehr.

Max Willems und Benjamin Mitze erfolgreich bei Jugend forscht 2013
Direktor Peter Pelz im Gespräch mit den Preisträgern Benjamin Mitze und Max Willems

Benjamin Mitze und Max Willems sind einen Schritt weiter. Mit ihrer Forschungsarbeit mit dem Thema "Die Erdung der Sterne-verschiedene Pflanzenerden im Vergleich" haben sie sich für den Landeswettbewerb qualifiziert.

„Versteinerte Zeitzeugen“ – Erster Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Trier
Alexander Heck, Laura Scherhag und Milena Lorsbach (v.l.)

Alexander Heck, Milena Lorsbach und Laura Scherhag aus der 8a2 belegten beim 48. Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am 15.02.2013 in Trier den ersten Platz im Bereich „Geo- und Raumwissenschaften“.

Die Schüler stellten sich bereits vor Monaten eingangs die Frage „Wie kommen Meeresfossilien in die Eifel?“. Sie recherchierten in Fachliteratur und Internet über dieses komplexe Thema, sammelten, reinigten und bestimmten selbst Fossilien und erstellten Beschreibungen der acht häufigsten Fossilienarten der Eifel. Daraus entstand wiederum die Idee, einen Fossilienführer für Kinder und Jugendliche für die Eifel zu gestalten. Dieser soll das komplizierte Thema vereinfacht darstellen und durch Bildmaterial die Bestimmung von Fossilien ermöglichen. Die Schüler arbeiteten in der gesamten Zeit auch mit der Infostätte „Mensch und Natur“ in Prüm zusammen, die sich dazu bereit erklärt hat, 1000 Exemplare dieses Führer auf eigene Kosten zu produzieren. Diese sollen teilweise am Regino-Gymnasium verteilt, aber auch bei eigenen Führungen der Einrichtung eingesetzt werden.

              Nachdem die Schüler ihre Erkenntnisse in einer Arbeit mit dem Titel „Versteinerte Zeitzeugen – Schüler als junge Paläontologen in der Eifel“ schriftlich festgehalten hatten, wurden sie zum Regionalwettbewerb an die Hochschule Trier (Schneidershof) eingeladen. Dort setzten sie sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durch und überzeugten die Jury mit ihrem Vortrag, der durch eine gelungene Standgestaltung ergänzt wurde. Neben einem kleinen Preisgeld und einem Buchpräsent erhielten die Schüler ebenfalls den Sonderpreis der Jury für den Bereich „Geo- und Raumwissenschaften“. Besonders gelobt wurde der Fossilienführer, der dem Konzept „Von Schülern – für Schüler“ entspreche.

Am 25. und 26.04.2013 nehmen die Schüler nun am Landeswettbewerb in Ingelheim teil, wo sie gegen Wettbewerbsbeiträge aus ganz Rheinland-Pfalz antreten. Hierfür drücken wir ihnen fest die Daumen!

 

(J. Gansen)