19.11.2017 :: Wettbewerbe / Jugend forscht / 

Zukunft – wir gestalten sie! Jugend forscht Regionalentscheide in Trier und Bitburg 2017

Die Jugend forscht-Delegation des Regino-Gymnasiums mit den betreuenden Lehrerinnen Frau Becker, Frau Weis und Frau Repplinger.

Von Elisabeth Weis


Am 17. Februar war es so weit, der erste Teil der Jungforscher machte sich auf den Weg um ihre Ergebnisse, die sie im Laufe des letzten Jahres in ihren Projekten in der Forscher-AG erzielt haben, auf dem Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Trier zu präsentieren. Sowohl der Jungforscher Leon Thelen als auch das Forscherteam Silas Thölkes und Peter Nahrings präsentierten ihre Ergebnisse in der Kategorie Chemie in der Alterssparte Schüler experimentieren.

Silas Thölkes und Peter Nahrings (beide Klasse 6p) haben unter dem Thema „Magic Boys Magic Pens“ im Laufe des letzten Jahres das Geheimnis hinter den Farbwandelstiften erkundet. Sie haben verschiedene Versuche durchgeführt um herauszufinden, was hinter dem Farbwechsel verschiedener Stifte steckt um anschließend aus selbst gewonnenem natürlichem Farbstoff einen solchen Stift herzustellen.

Leon Thelen (8a2/n) knüpfte an sein Projekt des Vorjahres an. Leons Projekt „Was-Wie-Warum-Beton!“ befasste sich mit der Erforschung der optimalen Voraussetzungen für die Herstellung von Beton. Dazu variierte er nicht nur die Zusammensetzung des Betons, sondern überprüfte zusätzlich unter welchen Bedingungen dieser am schnellsten und besten aushärtet.

Das Engagement dieser jungen Forschergruppen und ihre Begeisterung bei der Präsentation ihrer Ergebnisse überzeugte die Jury in Trier. Wir gratulieren Leon Thelen zum 2. Platz in der Kategorie Chemie. Gut gemacht! Silas und Peter gratulieren wir zum 1. Platz in der Kategorie Chemie und drücken Euch fest die Daumen für den Landeswettbewerb am 27.-28. April in Ingelheim.

Angespornt von den Erfolgen der ersten Jungforscher machte sich am 03. März der zweite Teil der Jungforscher auf den Weg zum Regionalwettbewerb nach Bitburg.  Aufgeregt vor dem, was sie an dem Tag wohl erwarten würde, baute die Truppe morgens ihre Stände in Bitburg auf, um ihre Projekte vormittags zunächst der Jury und anschließend nachmittags allen Interessierten vorstellen zu können.

In Bitburg waren in der Kategorie Chemie der Alterssparte Schüler experimentieren  Jan Lichter und Yannick Weiers (beide 7a1/n) mit dem Projekt „Mysterium Wackelpuddig“ am Start.

Um den optimalen Wackelpudding genießen zu können, muss man einiges beachten. Dies stellten Jan und Yannick in ihrem Projekt fest. Sie testeten die unterschiedliche Zusammensetzung verschiedener Wackelpuddingvarianten, experimentierten mit verschiedenen Geschmacks- und Farbrichtungen und entwickelten einen vegetarischen Wackelpudding, damit auch Vegetarier nicht auf den Genuss dieser glitschigen Nachspeise verzichten müssen.

Mit ihrem Projekt erzielten Jan und Yannick den 1. Platz in der Kategorie Chemie in der Alterssparte Schüler experimentieren. Herzlichen Glückwunsch euch beiden und viel Erfolg in Ingelheim!

In der Kategorie Arbeitswelt in der Alterssparte Schüler experimentieren traten Tim Grewenig, mit seinem Projekt „Von den Lippen in den Körper – schlechte Stoffe werden durch Lippenbalsam in den Körper geleitet“, Astrid Gierten und Ciara Samol mit ihrem Projekt „Genera Paper“ und Linn Schroeter mit ihrem Projekt „Badetraum“, an.

Tim (6a2) überprüfte in seinem Projekt die Zutaten verschiedener Lippenpflegestifte auf ihre Verträglichkeit für den Körper. Dabei stellte er fest, dass in vielen Lippenpflegestiften schädliche Stoffe enthalten sind. Dies spornte ihn dazu an, einen eigenen Pflegestift herzustellen. Dieser ist aus natürlichen Produkten zusammengesetzt und hat alle Interessierten, die ihn im Laufe des Tages in Bitburg getestet haben, von seiner Qualität überzeugt.

„Genera Paper“, das war nicht nur Titel sondern auch Inhalt des Projekts von Astrid (7a1/n)  und Ciara (6a2). Diese beiden Jungforscherinnen hatten sich zum Ziel gesetzt besonders stabiles Papier herzustellen. Dazu schöpften sie in einem aufwendigen Prozess selber Papier um durch Zugabe verschiedener Materialien die Qualität des Papiers zu verbessern. Neben Angoraziegenwolle testeten sie u.a. auch Baumwolle und Schafswolle als Zusatzstoffe zur qualitativen Verbesserung des eigenen Papiers. Um seine Qualität zu beweisen, musste das von ihnen hergestellte Papier einige Tests, wie z.B. den „Tackertest“ oder den „Reißtest“, erfolgreich bestehen.

Linn (6a2) widmete sich in ihrem Projekt ebenfalls dem Wohlergehen. Sie entwarf im Rahmen ihres Projektes einen Badetraum in Form eines Badesalzes. Die Ansprüche, die Linn an ihr Badesalz hatte, waren nicht nur der angenehme, entspannende Geruch, zusätzlich sollte das Salz bei Verwendung schäumen und das Wasser färben. Diesen Ansprüchen konnte sie in Form eines Zwei-Komponenten-Badesalzes gerecht werden.

Ciara und Astrid gratulieren wir herzlich zur erfolgreichen Teilnahme und des Gewinns zweier Sonderpreise.

Linn überzeugte die Jury mit ihrem Badetraum und erhielt in der Kategorie Arbeitswelt den 3. Platz,  herzlichen Glückwunsch!

Die Qualität seines Lippenpflegestiftes sowie sein engagiertes Auftreten vor der Jury brachten Tim den 1. Platz in dieser Kategorie und schicken ihn am 27.-28. April nach Ingelheim auf den Landeswettbewerb.

In der Kategorie Physik in der Alterssparte Schüler experimentieren präsentierten neben Raphael Krämer mit seinem Projekt „Saubere Energiequellen“ auch Mika Irsfeld, Marius Schaal und Jonas Schaal die Ergebnisse ihres Projektes „Helle Köpfe“.

„Saubere Energie“ – ein Thema, das nicht nur Jungforscher Raphael (6a2) beschäftigt sondern dem sich auch ein breites Feld moderner Forschung widmet. Diesem ehrgeizigen Ziel hat sich Raphael gestellt, indem er die verschiedenen Möglichkeiten der erneuerbaren Energiegewinnung hinterfragt hat und das Grundgerüst für ein eigenes Windrad entwickelt hat. In diesem Zusammenhang hat ihn insbesondere der Zusammenhang zwischen Effizienz und Stellung der Rotorblätter beschäftigt. Raphael plant, an seinem Projekt weiterzuforschen und sein Windrad zu vervollständigen.

Mika (7a2), Marius (7a2) und Jonas (5a1) zeigten in Bitburg, dass mit den „hellen Köpfen“ nicht nur die Glühlampen gemeint sind. Sie überprüften in einem gut strukturierten und sorgfältig geplanten Projekt die Effizienz verschiedener Lampen.  So wendeten sie eigenständig Wärmebildkameras an, um die Wärmeproduktion der verschiedenen Lampen zu testen und maßen den tatsächlichen Verbrauch der verschiedenen Lampen. So konnten sie mithilfe der gewonnen Daten Schlüsse über die Effizienz der Lampen ziehen.

Raphael konnte mit seinem Drang, saubere Energie herzustellen, die Jury beeindrucken und erhielt dafür den 3. Platz in der Kategorie Physik. Wir gratulieren Dir, Raphael!

Mika, Marius und Jonas konnten die Jury von ihren „hellen Köpfen“ überzeugen und gewannen damit den 1. Platz in der Kategorie Physik in der Alterssparte Schüler experimentieren. Herzlichen Glückwunsch! Wir drücken Euch die Daumen für den Landeswettbewerb in Ingelheim.

Nicht nur bei der Alterssparte Schüler experimentieren traten einige unserer Schüler auf dem Regionalentscheid an, sondern auch im Bereich Jugend forscht stellten Schüler des Regino Gymnasiums ihre Projekte vor.

In der Kategorie Biologie betreute Alexandra Becker gleich drei Schülerinnen bei ihren Projekten.

Johanna Gieretz (MSS 13) trat mit einem Projekt zum Thema „Muskelaufbau durch mentales (ideomotorisches) Training mit Hilfe des Carpenter-Effekts“ an. In wochenlangen Trainingsperioden überprüfte Sie, ob sich der Trainingszustand durch mentales Training verbessern kann.

Hannah Kohlen (MSS 13) testete in ihrem Projekt „Auch beim Sport „cool“ bleiben? – Untersuchung verschiedener Textilien hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für eine optimale Thermoregulation“ inwieweit sich  T-Shirts aus verschiedenen Materialien für sportliche Aktivität eignen.

Elena Lorse (MSS 13) widmete sich den „Auswirkungen von Rauchen auf das Lungenvolumen“. Sie überprüfte, ob das Rauchen tatsächlich Auswirkungen auf das Lungenvolumen hat, bzw. unter welchen Bedingungen die Folgen besonders gravierend sind. Dies stellte sie übersichtlich und nachvollziehbar in ihrem Projekt dar.

In der Kategorie Biologie der Alterssparte Jugend forscht gratulieren wir Hannah und Elena zur erfolgreichen Teilnahme am Regionalwettbewerb.

Johanna konnte mit ihrer Arbeit den 3. Platz in der Kategorie Biologie erzielen, herzlichen Glückwunsch.

In der Kategorie Chemie der Alterssparte Jugend forscht traten Jens Hartmann und Jonas Gretz mit dem Projekt „Ätherische Öle – Aternative nicht nur in der Medizin?“ und Claudia Lenz mit dem Projekt „Warum flockt die Soja-Milch im Kaffee? – Bedingungen der Denaturierung“ unter Betreuung von Lisa Born an.

Jens (MSS 11) und Jonas (MSS 11) beschäftigten sich mit der Frage inwieweit ätherische Öle über die Medizin hinaus sinnvoll genutzt werden können. Dazu extrahierten sie die Öle auf verschiedenen Pflanzen und überprüften den Energiegehalt und den Nutzen dieser Öle anhand verschiedener Versuche.

Claudia (MSS 13) widmete sich einem alltäglichen Problem – der Ausflockung von Soja-Milch im Kaffee. Anhand verschiedener Versuche überprüfte sie die Faktoren, die beim Kaffee zur Ausflockung der Soja-Milch führen und konnte so Rückschlüsse auf das Denaturierungsverhalten der Proteine der Soja-Milch ableiten.

Wir gratulieren Jens und Jonas zur erfolgreichen Teilnahme am Regionalentscheid des Jugend forscht-Wettbewerbs.

Claudia konnte mit ihrer alltagsnahen Fragestellung die Jury überzeugen und den 3. Platz in der Kategorie Chemie gewinnen, herzlichen Glückwunsch.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Forscher-AG, angetrieben durch die Erfolge in Trier, mit solch hohen Erwartungen nach Bitburg aufgebrochen sind, sind wir stolz, dass unsere Jungforscher die Hoffnungen weit übertroffen haben.

Wir freuen uns über die zahlreichen tollen Projekte, an denen Ihr dieses Jahr gearbeitet habt und die Ihr auf den Regionalwettbewerben in Trier und Bitburg vorstellen konntet.

Den Gruppen, die am 27. Und 28. April ihre Projekte auf dem Landeswettbewerb in Ingelheim vorstellen, drücken wir die Daumen und wünschen Euch aber vor allem viel Spaß und eine tolle Erfahrung dabei!

Und hier die jungen Forscher mit ihren Projekt-Präsentationen

Jens Hartmann und Jonas Gretz, MSS 11
Elena Lorse, MSS 13
Claudia Lenz, MSS 13
Astrid Gierten, 7a1 und Ciara Samol, 6a2
Johanna Gieretz, MSS 13
Peter Nahrings und Silas Thoelkes, 6p
Raphael Krämer, 6a2
Linn Schöter, 6a2
Leon Thelen, 8a2
Mika Irsfeld, 7a2, Jonas Schaal, 5a1 und Marius Schaal, 7a2

Sandro Juchmes erfolgreich beim Landeswettbewerb Jugend forscht 2016

Sandro Juchmes (6a1) hegt und pflegt Kristalle.

Von Lisa Born

Nachdem Sandro Juchmes (Klasse 6a1) mit seinen magischen Kristallen beim Regionalwettbewerb in Bitburg den ersten Platz erreicht hatte, wurde er zum Landeswettbewerb Schüler experimentieren nach Ingelheim eingeladen, genauer gesagt zu Boehringer Ingelheim, die seit Jahren als Paten­unternehmen Jugend forscht unterstützen.

Am Donnerstag, dem 28. April fuhr Sandro mit seinen Großeltern nach Ingelheim. Nach einer kleinen Einführungsveranstaltung und dem Aufbau des Wettbewerbsstandes musste sich Sandro sogleich der Jury und ihren sehr anspruchsvollen Fragen stellen. Am Freitag besuchte ihn Frau Born – eine seiner betreuenden Lehrerinnen – und begleite ihn gemeinsam mit seiner Familie zur Feierstunde.

An beiden Tagen gab es auch für die allgemeine Öffentlichkeit Gelegenheit, die jungen Forscher und Forscherinnen zu besuchen. Neben zahlreichen Vertretern der Presse und Mitarbeiter der Firma Boehringer Ingelheim kamen auch viele Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen, um die Arbeiten und deren oft überraschende Ergebnisse zu bestaunen.

Mit Spannung erwarteten alle Teilnehmer, Eltern und Lehrer die Preisverleihung:

In der Kategorie Chemie war die Konkurrenz hoch, insgesamt gingen 15 Arbeiten, die alle als Sieger der verschiedenen Regionalwettbewerbe in Rheinland-Pfalz gekürt worden waren, an den Start. Dennoch gelang es Sandro die Jury erneut von sich und seinen gezüchteten Kristallen zu überzeugen. So erhielt er den Preis für den schönsten Stand sowie den Sonderpreis des Fachbereiches Chemie der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Obwohl das „große Ziel“ – 1. Platz und damit die Teilnahme am Bundeswettbewerb – nicht erreicht wurde, kann Sandro stolz auf sich und seine Leistungen sein. So war er nicht nur unter den besten rheinland-pfälzischen Jungforschern, sondern darf als Preisträger des Sonderpreises der Universität Mainz einen Tag im Schülerlabor des Fachbereiches Chemie experimentieren und forschen.

Seine beiden betreuenden Lehrerinnen Frau Dr. Repplinger und Frau Born gratulieren ganz herzlich und sind gespannt auf Sandros nächstes Projekt. 

Schulleiter Albrecht Petri und betreuende Lehrkraft Lisa Born freuen sich mit Sandro.

Das Regino-Gymnasium ist stolz auf seine jungen Forscher – In der Kategorie Chemie belegten Sandro Juchmes und Jaden Dahm den 1. und 2. Platz.

Die Jugend forscht-Truppe des Regino-Gymnasiums mit Schulleiter Albrecht Petri und der betreuenden Lehrkraft Frau Lisa Born.

Von Lisa Born

Auch in diesem Jahr traten wieder einige Teilnehmer der Forscher-AG beim Regionalwettbewerb Jugend forscht am 19. Februar in Bitburg an.

Alle jungen Forscher nahmen in der Kategorie Chemie in der Alterssparte Schüler experimentieren teil.

Die Themen der Arbeiten waren vielseitig: Noah Gillenkirch und Tim Grewenig (beide 5a2) untersuchten verschiedene Pflanzenfarbstoffe auf ihre Indikatorfunktion, darunter Rotkohl, Radieschen, Rosen und andere Blütenblätter. Silas Thölkes und Peter Nahrings (beide 5p) bauten mithilfe verschiedener Laborgeräte eine eigene Biogasanlage und testeten unterschiedliche Abfälle auf ihre Eignung.

Aus der 6. Jahrgangsstufe traten Sandro Juchmes, Jaden Dahm (beide 6a1) und Jonathan Disch (6a2) an. Sandro züchtete Kristalle in verschiedenen Formen und Größen, sogar solche, die nachts leuchten. Jaden wollte wissen, ob Kunsthonig eine gute Alternative zum echten Bienenhonig darstellen könnte und produzierte dazu selbst Honig, den er zahlreichen Tests – u. a. antibakterielle Wirkung, Zucker- und Wassergehalt – unterzog.

Jonathan stellte sich die Frage, ob es möglich wäre, selbst ein Wärmekissen herzustellen. Dazu zog er verschiedene Salze heran und überprüfte sie hinsichtlich ihrer Kristallisationswärme. Am Wettbewerbstag konnte er der Jury seine eigens produzierten Wärmekissen präsentieren.

Leon Thelen (7a2/n) half im Sommer seinem Vater bei Handwerksarbeiten mit Beton, dabei störte ihn, dass dieser solange trocknen musste. Aus diesem Grund stellte er selbst Beton her und setzte sich zum Ziel, dass der eigens hergestellte Baustoff möglichst schnell abbindet.

Die begeisterten Forscher wurden von der Jury mit zahlreichen Preisen belohnt. Wir gratulieren Silas Thölkes, Peter Nahrings, Noah Gillenkirch, Tim Grewenig und Leon Thelen zu ihrer erfolgreichen Teilnahme und den gewonnenen Sonderpreisen. Ebenfalls beglückwünschen wir Jonathan Disch zu seinem Sonderpreis und zur Auszeichnung als jüngster Teilnehmer des diesjährigen Regional­wettbewerbs.

Gratulation an Jaden Dahm (2. Platz) und Sandro Juchmes (1. Platz) zu ihrer hervorragenden Platzierung. Sandro, der neben dem 1. Platz auch den Preis für einen der schönsten Stände erhielt, wird Ende April beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren in Ingelheim gegen die anderen Sieger der rheinland-pfälzischen Regionalwettbewerbe antreten.

Die betreuenden Lehrerrinnen Frau Dr. Repplinger und Frau Born wünschen ihm auch im Namen der Schulgemeinschaft viel Erfolg. 

Noah Gillenkirch und Tim Grewenig (beide 5a2)
Sandro Juchmes (6a1)
Silas Thölkes und Peter Nahrings (beide 5p)
Jonathan Disch (6a2) und Leon Thelen (7a2/n)
Jaden Dahm (6a1)
Sandro Juchmes präsentiert sein Forschungsgebiet.
Erfolgreiche Regino-Jugendforscher
Die Preisträger (v.l.): Clara Vos, Jana Schenk, Leonie Krump, Sophie Becker, Leo Backes, Luisa Leufgen, Max Becker, Jakob Backes, Sara Elgas, Jonathan Disch, Salma Mujadiddy, Mika Irsfeld, Julia Gierten und Astrid Gierten. Im Hintergrund die betreuenden Lehrkräfte Frau Becker, Frau Born, Frau Dr. Repplinger sowie Schulleiter Albrecht Petri. Es fehlt Frau Zimmer als betreuende Lehrkraft.

Am Dienstag, den 10. Februar traten 13 Jungforscher aus den Klassenstufen 5 bis 8 und eine Schülerin aus der MSS 12 beim 50. Jugend forscht Regionalwettbewerb in Trier an.

Bei diesem Jubiläumswettbewerb haben die folgenden Gruppen erfolgreich teilgenommen:

Julia und Astrid Gierten (6a2/5a1) mit dem Projekt „Brennnesseln“, Jonathan Disch (5a2) als jüngster Teilnehmer des diesjährigen Regionalwettbewerbs mit dem Thema „Vergleich von Vogelfuttersorten“, Jakob und Leo Backes (7a1/5a1) und Leonie Krump (5p) mit den „tüchtigen Früchten“ sowie Salma Mujaddidy und Sara Elgas (beide 8a2) mit dem Projekt „Survival of the fittest – Leben am Limit“.

In der Kategorie Schüler experimentieren – Biologie haben Maximilian Becker und Mika Irsfeld (beide 5a2) als „Panzerknacker“ den dritten Platz gemacht. Sie testeten die Belastbarkeit von selbstgebastelten Schildkrötenpanzern, die aus unterschiedlich dicker Pappe und aus verschiedenen geometrischen Formen aufgebaut waren.

In der Kategorie Schüler experimentieren – Chemie haben Sophie Becker (5a2) - als jüngste Teilnehmerin des diesjährigen Regionalwettbewerbs - sowie Jana Schenk und Luisa Leufgen (beide 5a2) den 2. Platz belegt. Sie untersuchten unter dem Titel „Marmeladen und Konfitüren - was wir uns täglich aufs Butterbrot schmieren“ Erdbeermarmeladen verschiedener Hersteller u. a. auf ihren Geschmack und Fruchtgehalt.

Clara Vos aus der MSS 12, die von Frau Becker betreut wurde, gewann bei Jugend forscht – Biologie den 2. Preis mit ihrem Projekt „Kunst verbindet - auch Gehirnregionen?“ Hierbei sollten Musiker beim Betrachten unterschiedlicher Gemälde spontan mit ihrem Instrument improvisieren. Diese Ergebnisse wurden von Clara neurobiologisch gedeutet.

Wir gratulieren allen Teilnehmern noch einmal ganz herzlich und freuen uns auf ihre neuen Projekte.

Die Jugend forscht AG unter der Leitung von Frau Dr. Repplinger, Frau Nora Zimmer und Frau Born trifft sich immer freitags in der siebten und achten Stunde. Interessierte Jungforscher können gerne weiterhin dazu stoßen und in den verschiedenen Fachgebieten experimentieren und forschen.

„Heiße Platten …“ - Unterschiedliche Kochfelder im Vergleich
Anna-Lena Ostermann präsentiert ihre Ergebnisse.

 

„Der Herd ist oft das Herzstück einer gut ausgestatteten Küche, denn hier werden die Gerichte gezaubert, die später allen gut schmecken sollen. Wer nun mit Gedanken spielt, seine Küche mit einem neuen Herd auszustatten, hat vielfältige Möglichkeiten: Gaskochfeld, Elektroherd mit Platten oder Cerankochfeld oder Induktionsherd, heutzutage hat jeder Hobbykoch wirklich die Qual der Wahl. Die verschiedenen Herdarten unterscheiden sich in Funktionsweise, Kosten, Energiebedarf und natürlich im Kocherlebnis …!“ So lautete ein Werbetext, den ich auf einer Broschüre in der Küchenabteilung eines großen Möbelhauses gelesen haben.

Ich wollte mit den Versuchen in meiner Wettbewerbsarbeit untersuchen, ob sich die unterschiedlichen Kochfelder unterscheiden und ob die Wahl des Topfes einen Einfluss auf das Erwärmen hat.

Meine Ergebnisse:

Klarer Favorit sind die Induktionskochfelder; sie können Wasser deutlich stärker in 150 Sekunden erwärmen als die anderen. Der Elektroherd mit den Eisenplatten aus dem Lehrerzimmer des Regino-Gymnasiums und das Gaskochfeld schneiden am schlechtesten ab. Möchte man aufgrund meiner Messungen eine Aussage über die „Qualität“ der Töpfe machen, so schneidet ein alter Stahl-Email-Topf ein wenig schlechter ab als die beiden anderen (uralter Eisentopf und moderner WMF-Edelstahltopf) bei der Verwendung der Elektroherde. Bei den Messungen mit der einzelnen Induktionsplatte stellt man keine Unterschiede fest. Die Bevorzugung der modernen Edelstahltöpfe ist wahrscheinlich auf ihre leichtere Reinigung und ihre bessere Eignung zum Braten (kein Anbrennen …) zurückzuführen; natürlich sehen sie auch schöner aus.

Sonnenblumenöl erwärmt sich – unabhängig vom Topf - in 150 Sekunden deutlich stärker als Wasser; es kann die Energie also besser aufnehmen und speichern als Wasser.

Es ist mir nicht gelungen, Wasser bei halber Leistungsstufe zum Sieden zu bringen. Halbe Leistung bedeutet auch nicht gleich halbe Temperturerhöhung innerhalb von 150 Sekunden – wie man hätte vermuten können: Die Temperaturerhöhung in 150 Sekunden reduziert sich bei beiden Kochfeldern auf ein Fünftel, wenn die Leistung etwa halbiert wird. Warum? Wahrscheinlich geht über die Wasseroberfläche und wohl auch über die Wände der Kochtöpfe annähernd so viel Energie an die Umgebung über wie von unten zugeführt wird.

Die Untersuchungen der Platten (Eisenplatte und Cerankochfeld) mit der Wärmebildkamera ergeben folgendes: Die Werte zeigen, dass sich beide Kochplatten nicht gleichmäßig erwärmen Der kleine Kreis in der Mitte bleibt zunächst noch relativ kühl gegenüber dem „Ring“, der um ihn herum ist (darunter befinden sich wahrscheinlich die Heizspiralen). Weil das Eisen aber ein guter Wärmeleiter ist, verteilt sich die Wärme und auch der Kreis in der Mitte wird heiß.

Das Elektrokochfeld (mit Ceranfeld) erwärmt sich sehr viel schneller als das mit Eisenplatten, aber nach dem Abschalten bleibt die Kochplatte aus Eisen länger heiß. Das heißt: muss man schnell erwärmen, hat das Elektrokochfeld mit Ceranfeld seine Vorteile, allerdings möchte man energiesparend kochen, hat bei diesem Vergleich die Eisenplatte „die Nase vorn“.

Anna-Lena Ostermann (Klasse 6p)

Anna-Lena Ostermann trat mit ihrer Arbeit am 16. Februar 2013 beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Koblenz im Fachgebiet Physik an und wurde mit einem Sonderpreis für „Zerstörungsfreie Prüfung“ in Höhe von 80,00 € belohnt. Dies war bereits ihre dritte Teilnahme …

...bei der Arbeit.
Sonderpreis beim Landeswettbewerb „ Schüler experimentieren“
Benjamin Mitze (11) und Max Willems (11)

Benjamin Mitze (11) und Max Willems (11) , beide 5a3 , haben beim rheinland-pfälzischen Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Ingelheim den Sonderpreis der Gutenberg-Universität Mainz gewonnen. Sie hatten unter dem Thema „Die Erdung der Sterne“ Weihnachtssterne in verschiedenen Pflanzenerden untersucht und im Regionalwettbewerb den 1. Platz belegt.

Der Landeswettbewerb, der traditionell von der Firma Boehringer Ingelheim ausgerichtet wird, fand am 25. und 26. April 2013 statt. In eigens dafür aufgebauten Zelten dekorierten die jungen Forscher ihre Stände, mit denen sie ihre Ergebnisse präsentierten. Zunächst durften die Juroren die Kreativität, den Fleiß und den Ideenreichtum der Sieger der Regionalwettbewerbe bestaunen, bevor am Nachmittag und am nächsten Vormittag die Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich war. Auch das Unterhaltungsprogramm kam nicht zu kurz. Nach getaner Arbeit durften sich die Jungforscher bei einem Mitmach-Zirkus entspannen. Der Höhepunkt war natürlich die Siegerehrung am 26. April, bei der noch einmal alle Arbeiten gewürdigt und die Besten mit Preisen belohnt wurden.

 

 

"Deine Idee lässt dich nicht mehr los?" – Schüler des Regino-Gymnasiums beim Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren" bei Boehringer Ingelheim geehrt
Alexander Heck, Milena Lorsbach und Laura Scherhag v.l.n.r.

Die besten Arbeiten des 48. Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren" - der Juniorsparte von "Jugend forscht" für Schüler im Alter von zehn bis 14 Jahren - wurden am 25.04.2013 und 26.04.2013 bei Boehringer Ingelheim ausgezeichnet. Zwei Tage lang hatten 106 Jungforscher ihre Beiträge auf dem Werksgelände in Ingelheim der Öffentlichkeit und der 29-köpfigen Jury aus Industrie, Schule und Wirtschaft präsentiert. [...] Die Teilnehmer hatten sich zuvor in zehn rheinland-pfälzischen Regionalausscheidungen mit insgesamt 782 Teilnehmern für den Landesentscheid qualifiziert. [...]

Doris Ahnen, Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz, Claus Schick, Landrat des Kreises Mainz-Bingen, und Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim am Rhein, richteten sich per Video-Grußwort an die Kinder und gratulierten ihnen zu ihren hervorragenden Leistungen. Die Ehrungen wurden von der Landeswettbewerbsleiterin von "Schüler experimentieren", Dr. Ulrike Dittberner, und der Patenbeauftragten von Boehringer Ingelheim, Sybille Genth-Kluttig, vorgenommen. [...] Der Frage "Streusalz – Wichtig und Richtig?" widmeten sich Jonas Wüst und Eddie Bochmann (beide 12) vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium in Speyer und sicherten sich so im Bereich Geo- und Raumwissenschaften den Landessieg. Dahinter folgten Felix Feuerstein (14) und Lennart Rein (13) vom Oppenheimer Gymnasium zu St. Katharinen mit ihrem Projekt "Geocaching in Oppenheim – Digitale Schnitzeljagd für Jugendliche". Mit dem dritten Platz zeichneten die Juroren das Projekt "Versteinerte Zeitzeugen – Schüler als junge Paläontologen" von Alexander Heck, Laura Scherhag und Milena Lorsbach (alle 14) vom Regino-Gymnasium Prüm aus. [...]

Boehringer Ingelheim ist seit 1994 Patenfirma und Gastgeber des Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren". Dieser Wettbewerb wird nicht auf Bundesebene ausgetragen wie etwa "Jugend forscht", der für Schüler ab 16 Jahren konzipiert ist. Seit Beginn in den 1960er Jahren haben mehr als 210.000 junge Nachwuchswissenschaftler an den beiden Wettbewerben "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" teilgenommen.

Das Video zur Veranstaltung auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=lR6yp8Mt7Ok&feature=youtu.be (30.04.2013).

Stiftung Berdelle-Hilge spendet 217 Euro an das Regino-Gymnasium Prüm

Anlässlich der erfolgreichen Teilnahme des Regino-Gymnasiums am Wettbewerb Jugend forscht spendet die Stiftung Berdelle-Hilge 217 Euro.

Unter http://www.stiftung-berdelle-hilge.de/ erfahren Sie mehr.

Max Willems und Benjamin Mitze erfolgreich bei Jugend forscht 2013
Direktor Peter Pelz im Gespräch mit den Preisträgern Benjamin Mitze und Max Willems

Benjamin Mitze und Max Willems sind einen Schritt weiter. Mit ihrer Forschungsarbeit mit dem Thema "Die Erdung der Sterne-verschiedene Pflanzenerden im Vergleich" haben sie sich für den Landeswettbewerb qualifiziert.

„Versteinerte Zeitzeugen“ – Erster Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Trier
Alexander Heck, Laura Scherhag und Milena Lorsbach (v.l.)

Alexander Heck, Milena Lorsbach und Laura Scherhag aus der 8a2 belegten beim 48. Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am 15.02.2013 in Trier den ersten Platz im Bereich „Geo- und Raumwissenschaften“.

Die Schüler stellten sich bereits vor Monaten eingangs die Frage „Wie kommen Meeresfossilien in die Eifel?“. Sie recherchierten in Fachliteratur und Internet über dieses komplexe Thema, sammelten, reinigten und bestimmten selbst Fossilien und erstellten Beschreibungen der acht häufigsten Fossilienarten der Eifel. Daraus entstand wiederum die Idee, einen Fossilienführer für Kinder und Jugendliche für die Eifel zu gestalten. Dieser soll das komplizierte Thema vereinfacht darstellen und durch Bildmaterial die Bestimmung von Fossilien ermöglichen. Die Schüler arbeiteten in der gesamten Zeit auch mit der Infostätte „Mensch und Natur“ in Prüm zusammen, die sich dazu bereit erklärt hat, 1000 Exemplare dieses Führer auf eigene Kosten zu produzieren. Diese sollen teilweise am Regino-Gymnasium verteilt, aber auch bei eigenen Führungen der Einrichtung eingesetzt werden.

              Nachdem die Schüler ihre Erkenntnisse in einer Arbeit mit dem Titel „Versteinerte Zeitzeugen – Schüler als junge Paläontologen in der Eifel“ schriftlich festgehalten hatten, wurden sie zum Regionalwettbewerb an die Hochschule Trier (Schneidershof) eingeladen. Dort setzten sie sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durch und überzeugten die Jury mit ihrem Vortrag, der durch eine gelungene Standgestaltung ergänzt wurde. Neben einem kleinen Preisgeld und einem Buchpräsent erhielten die Schüler ebenfalls den Sonderpreis der Jury für den Bereich „Geo- und Raumwissenschaften“. Besonders gelobt wurde der Fossilienführer, der dem Konzept „Von Schülern – für Schüler“ entspreche.

Am 25. und 26.04.2013 nehmen die Schüler nun am Landeswettbewerb in Ingelheim teil, wo sie gegen Wettbewerbsbeiträge aus ganz Rheinland-Pfalz antreten. Hierfür drücken wir ihnen fest die Daumen!

 

(J. Gansen)


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