Interner Bereich

08.09.2010 :: Schul-AGs / Zirkus Reginello / 

Zirkusworkshop in Köln

Seit Jahren besteht nun schon die Arbeitsgemeinschaft Zirkus am Regino-Gymnasium. Mittlerweile erfreuen sich die Künstler schon einer gewissen Bekanntheit, sodass die Gruppe immer wieder gebeten wird, bei den verschiedensten Veranstaltungen aufzutreten. Als kleine Belohnung für die vielen Übungsstunden, aber auch als Impuls, weitere Kunststücke und Tricks zu erlernen, planten wir noch einmal das Zentrum für Zirkus und Artistik in Köln zu besuchen, wo wir vor zwei Jahren schon einmal waren. Hier der Bericht von 4 Schülerinnen:

Es ist Donnerstagmorgen, der 2.11.2006. Wir stehen mit Frau Götz auf dem Bahnhof in Jünkerath. Um 9.15 Uhr trifft der Zug ein und Herr Röller, der mit seiner Freundin bereits in Gerolstein eingestiegen ist, winkt uns euphorisch aus seinem Zugfenster zu. Die Fahrt nach Köln kann beginnen!

Dort angekommen erweist sich das Kölner-U-Bahn-System für uns Landeier als äußerst kompliziert, bis wir schließlich feststellen, dass „die falsche Richtung doch die richtige ist“.

So erreichen wir pünktlich eine ¾ Stunde zu spät  das Zentrum für Zirkus und Artistik Köln, kurz ZAK, wo uns unser Trainer Christoph Rummel schon erwartet. Nach einigen Aufwärmübungen auf Balance-Seil, Rola-Bola und Kugel geht es in einem waschechten Zirkuszelt mit dem eigentlichen Programm, der Jonglage, los. Christoph zeigt uns viele beeindruckende Tricks mit Bällen, Keulen, Zigarrenkisten, Diabolo und dem Devilstick.

Dazu erhalten wir viele hilfreiche Tipps. Nicht nur wir legen uns ganz schön ins Zeug, auch Herr Röller übt eifrig mit. Zum Abschluss des heutigen Tages dürfen wir sogar wie richtige Fakire über Scherben und Nagelbretter laufen. Damit ist der Unterricht für heute beendet, doch unser Tag ist noch lange nicht zuende.

Gegen halb sechs beziehen wir unsere Zimmer im nahegelegenen Jugendgästehaus. Nach dem Abendessen machen wir uns für den geplanten Besuch im Aqualand Köln bereit. Dort begeistert uns besonders die Rutschenwelt. Auch die tolle Lasershow gefällt uns sehr. Frau Götz jedoch kann sogar die laute Musik nicht von einem kleinen Nickerchen abhalten. Auf der Rückfahrt bemerkt sie, dass sie aus lauter Sorge ihren Schlüssel zu verlieren, ihre Brille im Schwimmbad vergessen hat.

In der Jugendherberge angekommen haben wir natürlich großen Hunger und bestellen, obwohl es schon nach Mitternacht ist, im Bistro acht XXL-Pizzen. Erschlagen von diesem ereignisreichen Tag fallen wir totmüde in unsere Betten.

Das ist auch gut so, denn am nächsten Morgen klingelt unser Wecker schon um halb acht in der Frühe. Gegen neun Uhr beginnt nämlich schon der Unterricht im Zirkuszelt.

Heute an unserem zweiten Tag sind unter anderem Partnerjonglagen mit Bällen und Keulen geplant. Christoph zeigt uns, wie man zu zweit, zu dritt und sogar zu viert jonglieren kann. Außerdem vertiefen wir noch einmal die gestern gelernten Übungen und bekommen noch einiges beigebracht, bis uns die Köpfe rauchen.

Nach dem Mittagessen widmen wir uns noch dem Trampolin, auf dem wir Sprünge und Saltos üben. Danach neigt sich unser Aufenthalt leider schon dem Ende zu. Nach einer Stunde freiem Aufenthalt in der Stadt sitzen wir wieder im Zug Richtung Heimat. Nach einer Stunde Fahrt bemerkt Frau Götz, dass sie vergessen hatte, die Fahrkarten auf dem Bahnhof in Köln zu entwerten. Trotz intensiver Suche gelingt er Frau Götz nicht , die Karten im Zug zu entwerten.  Zum Glück erreichen wir ohne Kontrolle den Bahnhof  Jünkerath.)

Alles in allem waren es zwei interessante, lehrreiche, aber auch lustige und für uns erfolgreiche Tage, die wir nicht so schnell vergessen werden.

Wir bedanken uns bei Frau Götz und Herr Röller, die uns begleitet und uns dieses Erlebnis überhaupt erst ermöglicht haben.


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