23.07.2014 :: Schülerfahrten / 
Kursfahrt des Deutsch- und Sportkurses nach Antibes vom 04.05.2014-10.05.2014

Ankunft und erstes Kennenlernen am Montag, den 05.05.2014

Nach einer 14-stündigen Fahrt kamen wir um ca. 11 Uhr in Antibes (Frankreich) an. Wir erhielten eine Einweisung über das Verhalten auf dem Gelände. Daraufhin bezogen wir unsere Bungalows und genossen den herrlichen Sonnenschein mit den angenehmen Temperaturen. Als wir erfuhren, dass es das Essen erst um 15 Uhr gab, beschlossen einige von uns zum Strand zu gehen. Zur Überraschung aller aßen wir jedoch schon um 13 Uhr. Deswegen kamen einige von uns zu spät zum Essen. Das Essen bestand aus drei Gängen. Nach dem Essen ging der Hauptteil der Gruppe an den Strand, um das Meer und das schöne Wetter zu genießen. Nach dem Strandbesuch folgte eine Tour durch Antibes. Wir bekamen viele Sehenswürdigkeiten zu Gesicht (Hafen, Innenstadt, usw.), an denen Referate von unseren Kurskameraden gehalten wurden. Nach einem kurzen Stopp beim Supermarkt, führten wir die Tour weiter. Nach der Rundführung durften wir uns weiterhin in der Stadt aufhalten oder zu unseren Bungalows zurückkehren. Nach unserem selbstbesorgtem Abendessen durften wir unseren Abend selbst gestalten. Der Tag endete mit viel Spaß und Freude. Dieser ging jedoch nicht zu lang, da wir am nächsten Morgen früh aufstehen mussten.

 

Jeff Kons und Lukas Heyen, 12D3

 

Besichtigung von Nizza und Monaco am Dienstag, den 06.05.2014

 

Nach der ersten, gut überstandenen Nacht, gab es um 7.00 Uhr Frühstück und eine halbe Stunde später ging es schon los in die schöne Stadt Nizza. Nach knapp einer Stunde kamen wir dort an und trafen unsere deutschsprachige Reiseführerin, die uns den ganzen Tag begleitete. Mit unserem Bus bekamen wir zunächst eine Stadtrundfahrt durch ganz Nizza. Besonders die großen und pompösen Gebäude ließen einige von uns staunen. Zwischendurch stiegen wir bei dem „Jardin éxotique" aus und durften den Blick über ganz Nizza genießen! Wirklich wunderschön! Als es dann in die Innenstadt ging, besichtigten wir weitere Gebäude, wie die Kathedrale oder das Theater. Die Reiseführerin erklärte uns besonders die Bauweise und den Baustil der Gebäude. Je später es jedoch wurde, je mehr sehnten wir uns auch nach einer Pause und besonders nach etwas zu Essen, doch daran war nicht zu denken. Das Programm wurde durchgezogen, immer der Frau mit dem Fähnchen hinterher! Um halb 2 wurden uns dann endlich sagenhafte 20 Minuten Pause gegönnt. Direkt liefen alle in verschiedene Richtungen los, um etwas Essbares zu finden. Nach der ausgiebigen Pause fuhren wir nach Monaco. Allein die großen Yachten und die wundervolle Umgebung mit altertümlichen, aber schicken Gebäuden ließen einige erstaunen. Auch hier ging es sofort weiter mit der Stadtführung. Nicht nur der Prinz von Monaco fuhr an uns vorbei, sondern auch das Interesse an unseren überragenden Atlético-Cabo-Spielern in ihren orange schwarzen Trikots stieg dabei. Neben der  Fähnchenfrau, die wahrscheinlich immer noch denkt, dass einer unserer Jungs berühmter Fußballspieler wird zeigte auch ein Fernsehsender  große Interesse an einem Interview. Hierbei scheiterte es jedoch an den grandiosen Französischkenntnissen. Nach dem Rundgang durch Monaco standen nun überall die noblen Schlitten, an den besonders die Jungen Gefallen hatten. Direkt wurden davon Erinnerungsfotos geschossen. Nachdem der letzte Programmpunkt absolviert war, nämlich das Casino, das leider ab 21 Jahren war, traten wir die Heimreisen an. Dort erwartete uns um 20.00 Uhr endlich unser wohlverdientes Abendessen. Nach einem ereignisreichen, aber auch kulturreichen Tag ließen wir den Abend gemütlich vor unseren Bungalows (auch banggalows genannt) ausklingen und schliefen in der Nacht wirklich tief und fest.

 

Isabella Igelmund und Selina Rach, 12D3

Auf den Spuren von „Grenouille“ am Mittwoch, den 07.05.2014

 

Am Mittwoch, den 07. Mai, wurden dann erstmals die Kurse für den Vormittag getrennt, da verschiedene Programmpunkte anstanden. Allerdings wurde  wieder zusammen aufgestanden und in den Bus gestiegen. Das Wetter war optimal und den mal wieder fehlenden Schlaf konnte man getrost auf der etwas längeren Busfahrt nachholen. Während sich die Sportler beim Wildwasserraften vergnügten, stand für den Deutschkurs eine Wanderung an.

Sie führte über relativ steiles Terrain mit viel Sandstein durch einen Wald,  einen kleinen Hügel hinauf, bis hin zu einer Felsenformation, die eine Art Höhlensystem bildete, das es dann zu durchqueren galt.  Hier wurde es für die größeren Schüler dann schon ein wenig komplizierter, da es zum Ende hin doch schon relativ eng wurde. Allerdings kämpften und zwängten sich auch diese in den skurilsten Körperhaltungen durch die schmalen Spalten bis zum Ende. Am Ziel angekommen realisierten dann alle  schnell, dass man denselben Weg auch wieder zurück musste. Also ging es erneut in den kalten Fels hinein, egal ob im Stehen, kriechend oder auf allen Vieren. Wieder am Startpunkt angekommen blieb kaum Zeit zur Regeneration, schließlich hatten wir wie jeden Tag ein sehr straffes Programm zu bewältigen, was uns auch an diesem Tag wieder bis zum späten Abend beschäftigen sollte. Also stiegen wir schnell wieder in den Bus, sammelten den Sportkurs auf und machten uns auf den Weg in Die Parfümhauptstadt Grasse.

In der Parfümhauptstadt Grass angekommen machten sich alle erst einmal auf den Weg zum Klo. Nun gingen wir ins Parfümmuseum, in dem eine Führerin den Vorgang des Parfümherstellens von Grund auf beschrieb. Der Duft, der in dem Parfümmuseum hing, machte das Aufpassen schwer, da dieser Duft stark benebelte. Am Ende der Führung durch das Parfümmuseum folgte noch eine Parfümprobe, in der jeder die verschiedenen neusten und traditionellen Wohlgerüche an sich selbst testen konnte. Nach der Parfümprobe konnte nun jeder entscheiden, ob ihm ein Parfüm gefallen habe und dieses dann kaufen, oder auch nicht.

Danach wurde die Reise zu der Jugendherberge angetreten. Den Busfahrern war das Parfümmuseum wohl nicht so bekommen, da einer der beiden bei der Fahrt sich in einem für den Bus unpassenden Kreisel wenden musste. Zurück in der Jugendherberge gab es Abendessen und die Schüler ließen den Abend gemütlich am Strand oder in ihren Bungalows ausklingen.

 

Jan Luca Mies und Florian Schmidt, 12D3

 

Cannes und St. Tropez – zwei alte Fischerorte am Donnerstag, den 07.05.2014

Nachdem wir alle am Donnerstagmorgen ausreichend gefrühstückt hatten, machten wir uns um 9 Uhr mit unserem Bus auf den Weg in die schöne Stadt Cannes. Dort angekommen besichtigten wir den beeindruckenden Hafen mit seinen zahlreichen Yachten. Denis, Tim und Nico hielten dann ihren Kurzvortrag über Cannes und wir bekamen hilfreiche Stadtpläne zur Verfügung gestellt. Anschließend durften wir uns in Kleingruppen auf den Weg machen. Während der zwei Stunden, die wir Freizeit bekamen, konnte man zum Beispiel die zahlreichen Vorbereitungen für das Filmfestival begutachten. Auch war Zeit für einen kurzen Aufenthalt im Casino, am Strand oder in der Einkaufsstraße, wo wir Souvenirs oder ähnliches kaufen konnten.

Um 13 Uhr ging es dann weiter nach Saint Tropez. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Motorradausstellung vorbei, die uns einen kleinen Vorgeschmack auf die vielen Biker in St. Tropez gab. Angekommen, spazierten wir am Hafen vorbei zum Bootssteg, an dem wir mit unserer  Bootsrundfahrt starteten. Nach erneuten zwei Stunden freier Zeit machten wir uns um 18:30 auf den Weg zurück nach Antibes. Dort hieß es dann erstmal Bungalows aufräumen und schon einmal für die Abreise Koffer packen, da wir freitags sehr früh die Zimmer verlassen mussten. Den Abend ließen wir dann mit verschiedenen und lustigen Performances ausklingen. Es gab umgedichtete Songs, Gitarrenauftritte mit Gesang, Motivationssport, sowie Tanzeinlagen und ein Quiz über die Woche.

Lena Rabe und Christina Jakobs, 12D3

Kunst und Leben in Antibes am Freitag, den 09.05.2014

 

Unser Abreisetag begann um 8.30 Uhr mit einem französischen Frühstück. Leider konnten durch nächtliche Aktivitäten einige Schüler nicht teilnehmen. Um 9 Uhr  mussten unsere Zimmer besenrein verlassen werden. Auf Ordentlichkeit prüften unsere Stammkursleiterinnen, Frau Sandhoff und Frau Schomisch, die Bungalows. Bis 9.30 Uhr waren endlich alle Koffer im Bus verstaut.  Danach nahmen wir den Linienbus, um in die Altstadt von Antibes zu gelangen, da dort das Ziel, das „Picasso Museum“, auf uns wartete. Die versprochene Führung konnte leider nicht stattfinden. Aus diesem Grund durften wir uns selbstständig durch das Museum bewegen. Valeria S. und Minh-Hoa T. gaben uns erste Eindrücke in das Leben Picassos mithilfe eines Kurzvortrags.  Die aus den Anfängen des 20. Jahrhundert stammende  Kunst beeindruckte viele von uns. Zu unserem Nachteil konnten wir einige Werke des Künstlers nicht besichtigen, da in einer Etage umgebaut wurde. Die Kathedrale von Antibes war eine weitere Sehenswürdigkeit, die wir auf unserer Studienreise besuchen durften. Das Bauwerk beeindruckte uns durch die architektonische Meisterleistung.

Die beiden Stammkurse trennten sich nach der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten. Der Sport-Leistungskurs bekam den Mittag und frühen Nachmittag freigestellt und konnte Einkäufe in der historischen Altstadt erledigen oder zum Strand gehen. Der Deutsch-Leistungskurs hingegen suchte ein gemütliches Restaurant auf, um einige Stunden als Kurs zu verbringen und eine köstliche Kleinigkeit zu essen. Daraufhin wurde auch dem Deutsch-Stammkurs der Nachmittag zur freien Verfügung gestellt.

Am vereinbarten Treffpunkt trafen alle pünktlich an, bis auf die Lehrer mit, die (absichtlich) eine 20-minütige Verspätung hatten. Danach nahmen wir den Linienbus zurück zu unserer Anlage, wo uns um 17 Uhr das vorgezogene Abendessen erwartete. Bis 19 Uhr konnten wir uns mit Verpflegung für die Nachtfahrt eindecken. Die Rückfahrt startete pünktlich mit dem an die Parfumfabrik in Grasse verbundenen Film „Das Parfum“.  Um die Zeit der Rückreise zu verkürzen, schauten wir uns noch den Film, „Jumper“ an. Die meiste Zeit der Rückreise verbrachten wir schlafend,  jedoch mit einem interessanten Aroma in der Nase. Der Busfahrer, Peter, verabschiedete sich bei der Ankunft in Prüm mit einem „Hyper, Hyper“ und beendete damit unsere Studienfahrt auf humorvolle Art und Weise.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Studienfahrt lehrreich, interessant, gelungen und beeindruckend auf uns Schüler wirkte.

 

Palmina Bruni und Ramona Urbanus, 12 D3

Ein Traum von Rom

Am 23.05.2014 fuhren die Klassen 6a1 und 6a3 mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Pradella-Binte und Frau Brauns nach Trier. Als weitere Begleiter waren Herr Esch und Herr Leineweber dabei. In Trier angekommen, nahmen wir an einer Erlebnistour durch die „Porta Nigra“ teil.

 

Wir gingen durch drei der vier Etagen des mächtigen Stadttores. Zuerst führte uns ein „stattlicher Römer“ durch das Gebäude. Als wir in der dritten Etage angekommen waren, übernahm ein „Centurio“ die Führung:

Er stellte dar, wie die alten Römer früher von dem Tor aus ihre Feinde angegriffen haben. Dabei wurden wir auch mit einbezogen. Wir halfen ihm, „Steine“ auf die „Feinde“ zu werfen, mit „heißem Öl“ zu übergießen, und einen Angriff sowohl gegen die Germanen als auch gegen andere Feinde darzustellen.

Der „Centurio“ erzählte uns viel über das alte Tor, während er schauspielerte.

 

Nach   dieser    spannenden   und ausführlichen Führung hatten wir  anschließend  eine Mittagspause.  Danach gingen wir in ein interessantes Landesmuseum.

Dort besuchten  wir  die Sonderausstellung „Ein Traum von Rom“. Wir sahen ein nachgebautes  kleines Amphitheater (Amphi = doppelt) und viele alte Fundstücke aus der Römerzeit, wie alte Kämme, Statuen, Mosaiken und vieles mehr. Zudem schauten wir uns einen Kurzfilm darüber an, wie die Stadt Rom entstand. Dieser Tag war sehr spannend und lehrreich. Alle hatten sehr viel Spaß und wurden um einiges  schlauer.

 

 

Chiara, Delia, Esther und Fabienne (6a3) für die Klassen 6a1 und die 6a3   

Regino-Schülerin Clara Vos beim Schülercampus der Uni Frankfurt

Im März dieses Jahres bewarben sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland für den Schülercampus der Universität in Frankfurt am Main.

88 von ihnen konnten sich freuen, als sie angenommen wurden. Diese reisten für eine Woche nach Frankfurt, um dort lehrreiche und interessante Erfahrungen zu sammeln. Auf dem Programm standen einmal die Workshops und Arbeitsgruppen, die die Schüler zuvor aus den verschiedensten Fächern im naturwissenschaftlichen und dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich ausgewählt hatten. In den Gruppen wurden sie von ProfessorInnen, Doktoren und Dozenten begleitet, die den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihr Fach  und in das wissenschaftliche Arbeiten ermöglichten. Daneben fand ein Fächer-Speed-Dating mit Studierenden statt und die Schülerinnen und Schüler konnten sogar an regulären Vorlesungen und Seminaren teilnehmen. So bekamen sie einen noch besseren Eindruck, wie ein Studium sein könnte.

 

Trotz all der lehrreichen Stunden war auch Freizeit eingeplant. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihren Kopf ein wenig frei bekommen im Kletterwald und Frankfurt in einer Stadtbesichtigung besser kennenlernen. Außerdem wurden sie die ganze Woche über von sieben engagierten Betreuern begleitet, die alles durchorganisierten und immer weiterhalfen.

 

Ich kann jedem nur empfehlen am Schülercampus teilzunehmen, da man viele nette Leute kennenlernt, Freundschaften schließt und natürlich vor allem besser weiß, was man studieren will und wie es an einer Universität zugeht!

 

Clara Vos

 

Bei Interesse beantworte ich gerne Fragen:

clara-vos@t-online.de oder einfach in der Schule.

Auf der Webseite der Uni erfährt man aber auch alles Wichtige:

www.schuelercampus.uni-frankfurt.de

 

 

 

Quellen der Fotos:- http://www.dw.de/orientierungshilfe-fürs-studium/a-16975320

                              - www.schuelercampus.uni-frankfurt.de

 

 

Studienfahrt der Klassen 9a1 & 9p vom

Im Zeitraum vom 13.-17.05.2013 fand die Klassenfahrt der Klassen 9a1 und 9p des Regino-Gymnasiums in die Landeshauptstadt Berlin statt. Zusammen mit den beiden Klassenlehrern Frau Dreher, Herrn Klahm sowie Herrn Diehl begann die ca. 8-9 stündige Reise mit dem Bus.

Nachdem wir am Vortag das Hotel in Berlin Charlottenburg erreicht hatten und dieser Tag bereits so weit vorangeschritten war, starteten wir unser Programm am Dienstag. Um ein wenig über die Stadt Berlin zu erfahren und die ersten Einblicke zu erhalten, fand am Morgen die Stadtrundfahrt mit dem Bus statt. Während der Fahrt durch Bezirke Berlins, erhielten wir viele historische Informationen über die Stadt. Anschließend haben wir den Bundestag besucht. Nach einer Anschauung des Plenarsaals, hatten wir die Möglichkeit in einem Gespräch mit Herrn Schnieder, einem Mitglied des Bundestags (direkt gewählter Abgeordneter des Eifel-Wahlkreises), unsere Fragen zu stellen. Nachdem wir auch die Glaskuppel des Bundestags besichtigt hatten, bestand die Möglichkeit zum Brandenburger Tor zu gehen. Der erste Tag wurde dann mit einer Schiffsfahrt auf der Spree abgeschlossen.

 

(Elena S., 9a1)

 

 

Mittwochs besuchten wir das Mauer-Museum am Checkpoint Charlie. Dort konnte man viele originale Dinge entdecken, die zur Flucht über, unter und durch die Berliner Mauer dienten. Auf vielen Informationstafeln waren interessante Dinge leicht erklärt. Man konnte dort die ganze Menschenrechtsgeschichte angefangen mit Mahatma Gandhi bis hin zur heutigen Zeit zurückverfolgen. In dem Museum durften wir uns frei bewegen und sobald wir alles gelesen, gesehen und erkundigt hatten, durften wir uns bis zum ausgemachten Zeitpunkt draußen aufhalten. Dies war bei strahlendem Sonnenschein ein Vergnügen. Später besichtigten wir dann gemeinsam den Berliner Dom. Mit seiner markanten Gestalt gehört der Dom heute zu dem Publikumsmagneten der Bundeshauptstadt. Vor allem seine Kuppel hat viele von uns beeindruckt, dies ergaben Nachfragen. Die prachtvolle, 70 m hohe Kuppel ist durch die vielen kleinen Details gekennzeichnet, dies wurde uns von einer Domführerin gezeigt. Den Kuppelumgang konnten wir wegen Reinigungsarbeiten leider nicht betreten, was uns einen tollen Ausblick vorenthielt. Anschließend durften wir in die Gruft des Doms, welche 94 Bestattungen enthält. An diesem Abend durften wir wie immer bis 22 Uhr in die Stadt und uns anschließend im Hotel, welches wir alle sehr positiv, sauber und gepflegt fanden, bis 24 Uhr vergnügen. Jedoch konnten nicht alle den Abend so genießen wie geplant, da es Schwierigkeiten mit dem Fahrstuhl gab. Drei Schüler/innen der Klasse 9p und zwei Schüler/innen der 9a1 steckten mit drei anderen Hotelbesuchern 1,5 Stunden darin fest. Nach und nach versammelten sich Schaulustige und Klassenkameraden, sowie die Lehrer und das Hotelpersonal vor dem Aufzug und warteten leicht angespannt. Niemand konnte helfen, also wurde der Notfallservice gerufen, welcher von außerhalb kommen musste und lange brauchte bis er das Hotel erreichte. Endlich kamen die Aufzuginsassen erleichtert und völlig erschöpft aus dem stickigen Aufzug. Später berichteten sie: „Während der langen Zeit im Fahrstuhl versuchten wir uns mit allen Mitteln Sauerstoff zu beschaffen und schraubten unter anderem die Glühbirnen aus der Decke des Fahrstuhls. Zum Glück sind wir wieder draußen!“ So nahm der Abend doch noch ein glückliches Ende und wir gingen alle erleichtert in unsere Betten.

 

Donnerstagmorgen besuchten wir bei höchsten Temperaturen und einem wolkenlosen Himmel das Olympiastadion. Ein freundlicher Führer zeigte uns den Platz, die große Halle und sogar die Umkleiden und Duschen durften wir betreten. Außerdem durften wir es uns einmal auf den VIP-Plätzen gemütlich machen, was vor allem den Jungen sehr gut gefiel. Das Stadion verfügt über ungefähr 74.064 Sitzplätze, sowie über eine Rasenfläche von ca. 8.022,7 m². Auch den Platz des olympischen Feuers, sowie das Olympiaschwimmbad durften wir uns einmal näher anschauen. Das Stadion war eine unserer Lieblingsattraktionen. Bei bestem Wetter ging es (wieder einmal) mit dem Bus weiter nach Potsdam, wo wir unsere Mittagspause in der urischen Altstadt verbringen durften. Anschließend spazierten wir gefühlte Meilen durch den Park des Schlosses Sanssouci. Dies begeisterte vor allem Herrn Klahm und Herrn Diehl, welche mit großer Wanderlust vorangingen. Als wir unser Hotel wieder erreicht hatten, durften wir unser letztes Abendessen genießen, bis es um 19 Uhr ins Improvisationstheater am anderen Ende der Stadt ging. Dies lag abgelegen und die Hinterhofatmosphäre sorgte für erschrockene Gesichter, bis wir das Gebäude mit leichter Verspätung betraten. Dort wurde extra auf uns gewartet. Mit positiver Stimmung, vielen amüsierten Gesichtern und überraschenden Situationen, hatten wir alle einen schönen Abend. Als wir total erschöpft, aber gut gelaunt zur späten Stunde das Hotel wieder erreichten, genossen wir zusammen mit unseren Lehrern den letzten Abend und der im Hotel vorhandene Pizzaautomat schluckte an diesem Abend viel Geld. Als wir uns am nächsten Morgen nach dem Frühstück versammelten, war uns allen klar: Die Abreise ist da! Mit einem weinenden und einem lachenden Auge traten wir die Rückfahrt an.

 

Unser Fazit: Berlin ist eine tolle, interessante Stadt. Auch unsere Unterkunft begeisterte uns alle. Das heißt: Es war eine sehr gelunge und erlebnisreiche Klassenfahrt!

 

(Julia T. & Selina H., 9p)

Studienfahrt 2013 der Klassen 9n1/n2 nach Erfurt
Eine 37 Grad warme Metallplatte erinnert an die Opfer im KZ Buchenwald.

Auf den Spuren von Luther, Goethe und CO
Am Montag den 03.06.13 machten sich die zwei neusprachlichen Klassen des Regino-Gymnasiums Prüm auf den Weg nach Erfurt. Unterwegs legten sie einen Zwischenstopp auf der Wartburg ein, wo u.a. Martin Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.
Anschließend besichtigten sie die St.Georgen Kirche in Eisenach. Hier wurde Johann Sebastian Bach getauft. Dann ging es nach Erfurt in die Jugendherberge.
Am nächsten Tag besuchte die Schülergruppe vormittags die Erfurter Altstadt und im Anschluss mittags die Petersfestung. Am Abend unternahmen sie dann einen Ausflug ins Kino, dort konnte man bei Popcorn und Cola den Tag ausklingen lassen.
Am dritten Tag besichtigten sie das ehemalige KZ Buchenwald. Danach wurde eine von Schülern vorbereitete Führung durch Weimar durchgeführt. Dabei standen Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe im Mittelpunkt. Abends wurde der Tag mit Gemeindschafts- und Sportspielen beendet.
Am Donnerstag und damit am letzten Tag der Klassenfahrt fuhren die Klassen nach Ilmenau und besichtigten dort die Altstadt. Anschließend wurde eine Wanderung zum Kickelhahn unternommen. Als Abschluss der Klassenfahrt wurde dann am Abend gebowlt.
Die Klassenfahrt wurde natürlich auch mit Essen- und Shoppingfreizeit kombiniert.
Außerdem wurden die Bustouren mit Kurzreferaten kurzweilig gestaltet.
Am 07.06.13 hieß es dann:„Tschüs Erfurt!“ und damit machten sich die beiden Klassen auf den Rückweg nach Prüm.

Elena Hoffmann und Nina Milbert (9n1)